Bettina Plank verteidigt „Dubai-Krone“

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Bettina Plank schlug bei ihrem Sieg in Dubai gleich drei Medaillengewinnerinnen von Asian Games, European Games, Welt- und Europameisterschaften. Die Kumite-Karateka bis 50 Kilogramm über das Geheimnis ihrer Titelverteidigung beim Premier League-Turnier im Wüstenstaat.

 

Die Fakten sprechen für sich. Erste Runde Freilos, zweite Runde 2:0-Sieg gegen die Deutsche Duygu Bugur, Vizeweltmeisterin von 2014, dritte Runde ein 3:0 gegen die iranische Bronzemedaillengewinnerin bei den Asian Games 2014, Nasrin Dousti und schließlich – nach zwei weiteren Siegen gegen die Türkin Sevil Bas (nach einem 0:0, ein 5:0 Schiedsrichterentscheid) und die Indonesierin Srunita Sari (3:0) – der 1:0 Finalsieg gegen Serap Ozcelik. Die 29-jährige Türkin ist dreimalige Europameisterin und Goldmedaillengewinnerin der ersten European Games in Baku im Jahr 2015.

 

„Das sind nur Ergebnisse, die für mich als Trainer nicht so wichtig sind“, kommentiert Erfolgstrainer Juan Luis Benitez Cardenes augenzwinkernd. „Im Ernst: Bettinas Performance war großartig, sie dominierte und kontrollierte alle Kämpfe.“

 

Und Bettina Plank sagt: „Der Wettkampf ist super für mich gelaufen. Ich habe mich extrem gefreut, dass ich es auch im Finale geschafft habe, weil die Gegnerin doch eine Hürde ist, die ich endlich einmal überwinden wollte. Da bin ich sehr froh, dass mir das gelungen ist.“

 

Wegen einer wichtigen juristischen Prüfung am Mittwoch an der Fachhochschule Linz, wo die 25-jährige Vorarlbergerin im vierten Semester Soziale Arbeit studiert, konnte die Karateka erst am Donnerstag nach Dubai reisen, wo sie knapp vor der offiziellen Abwaage und Auslosung ankam.

 

Wie hat Plank dennoch die Reisestrapazen so gut weggesteckt? „Die Anreise war ziemlich zäh, so knapp vor dem Wettkampf. Wichtig waren die Informationen, die ich von Martin Rinderer, Ernährungsexperte vom Olympiazentrum Vorarlberg bezüglich Ernährung, Zeitumstellung und Flug bekommen habe. Wir haben zusammen einen Plan ausgearbeitet, was ich tun muss, um mich gut zu erholen und bestmöglich auf den Wettkampf vorzubereiten. Ich glaube, das haben wir gut geschafft, das richtig zu timen. Ich war da sehr fokussiert und konzentriert.“

 

Am Montag landete die WM-Dritte wieder daheim in ihrer Wahlheimat Linz, wo sie in den nächsten Tagen im Olympiazentrum Sportland Oberösterreich trainieren wird. Am Donnerstag geht es zur Vorarlberger Sportnacht in die Messehalle Dornbirn. „Ich freue mich, dass ich unter den Nominierten bin, keine Ahnung, ob sich für mich bei all den super Sportlerinnen in Vorarlberg der Titel Sportlerin des Jahres ausgehen wird. In jedem Fall ist es ein total lässiger Event.“

 

© Text: ÖOC, Fotos: Ewald Roth

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