Ski alpin: Weltcup-Auftakt in Sölden mit 5 Vorarlbergern!

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Trotz der Ausfälle von Daniel Meier und Christian Hirschbühl, die beide im Olympiazentrum Vorarlberg intensiv und höchst professionell an ihrer Rückkehr in den Weltcup arbeiten, stehen nicht weniger als 5 Vorarlberger morgen und übermorgen bei den beiden Auftakt-Riesenslaloms in Sölden am Start!

 

Diese Breite stellt zwei Dinge unter Beweis: Erstens wachsen in der professionellen Struktur des Vorarlberger Skiverbandes viele Talente heran, die zweitens dann mit Unterstützung des Olympiazentrums in den ÖSV-Rahmenbedingungen weiter wachsen. Weil sie an sich glauben, ihre Ziele konsequent verfolgen und mit viel Begeisterung arbeiten.

 

Ein Thema hat in den letzten Wochen wieder deutlich an Präsenz gewonnen, obwohl es bereits in den letzten Jahren immer sehr prominent vertreten war: Die Verletzungshäufigkeit im alpinen Skirennsport. Gerade heuer scheint es so zu sein, dass – sicherlich durch mehrere Faktoren bedingt – noch einmal ein wenig mehr Verletzungen auftreten. Konkreten Auslösern zuschreibbar sind die Verletzungen nicht – es mag sein, dass Entwicklungen des Materials (zB Verkürzung des Radius im Riesenslalom) ein Rolle spielen, dass die Tatsache des Olympiawinters die Risikobereitschaft nach oben treibt, … Heuer im Sommer gab es 5 Verletzungen bei Athleten, die auch vom Olympiazentrum betreut werden – die Analyse brachte keinerlei Gemeinsamkeiten bei den Verletzungen, keine Muster sind erkennbar. Trainingsinhalt, Zeitpunkt der Verletzung, Disziplin, Geschlecht, Höhenlage, Trainingsort – jede Verletzung stand für sich alleine.

 

Was unstrittig wesentlich ist, ist die Wichtigkeit der athletischen Entwicklung als Verletzungsprophylaxe, die allerdings sicherlich nicht alles abfedern kann. Wer aber kräftiger, ausdauernder, beweglicher und koordinativ stärker ist und Belastungs- und Entlastungsphasen cleverer geplant hat, hat eindeutig bessere Möglichkeiten, das Material zu kontrollieren. Und bessere „Überlebens-Chancen“ im Falle eines Sturzes. In diese Kerbe schlägt zB auch Ex-Rennläuferin Tina Maze in einer interessanten Diskussion auf Servus TV (hier in der Mediathek) – Spitzenathleten wissen selbst um den Wert der athletischen Vorbereitung Bescheid. Klar ist, dass nur gesunde Athleten strukturiert trainieren können und so ihre Leistung entwickeln und sich vor Verletzungen schützen können.

 

 

ÖSV Aufgebote für den Weltcupauftakt in Sölden

 

Riesentorlauf Damen, 28.10.2017 (10.00 / 13.00 Uhr)

Stephanie Brunner (T), Nadine Fest (K), Ricarda Haaser (T), Elisabeth Kappaurer (V), Katharina Liensberger (V), Chiara Mair (T), Bernadette Schild (S), Carmen Thalmann (K), Katharina Truppe (K)

 

Riesentorlauf Herrn, 29.10.2017 (10.00 / 13.00 Uhr)

Roland Leitinger (S), Manuel Feller (T), Johannes Strolz (V), Marcel Mathis (V), Marco Schwarz (K), Magnus Walch (V), Dominik Raschner (T), Stefan Brennsteiner (S) und Thomas Hettegger (S).

 

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