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Radsportverband

 

Der Radsportverband hat in den letzten Jahren bemerkenswerte Erfolge erzielen können. Ganz nach dem Motto ‘Wenn man will, dass alles so bleibt, wie es ist, dann ist es nötig, dass sich alles verändert’, erarbeitet der Fachverband mit Vertretern der einzelnen Sparten in Zusammenarbeit mit dem Geschäftsbereich ‘Sport- und Strukturmanagement’ gegenwärtig ein über alle Sparten hinweg gültiges Sportkonzept.

 

Die in diesem Konzept erarbeiteten Strategien und Maßnahmen sollen insbesondere dazu dienen, eine breite Bevölkerung für den Radsport zu mobilisieren, vorhandene Synergiepotentiale der Sparten zu nutzen und somit weiterhin langfristig sportliche Erfolge zu gewährleisten und auszubauen.

 

 

Bogensportverband

 

Im Verband wurden 2013 Überlegungen über die Zukunft des Verbandes getätigt und dabei entstanden erste Überlegungen in Richtung Leistungssport. Nach anfänglicher Skepsis wurde dann doch ein gemeinsamer Konsens gefunden und ein Gremium erstellt, das ein Konzept ‘Spitzensport im Bogensportverband’ ausarbeiten soll.

 

Für diese Konzepterstellung in Richtung Spitzensport unterstützt das Olympiazentrum Vorarlberg den Fachverband Bogensport in mehreren Schritten. In einer ersten Klausur werden die Ziele und Visionen des Fachverbandes erarbeitet. Das Olympiazentrum Vorarlberg nimmt hier die Rolle des Moderators bzw. Diskussionsleiters ein. Die von Mitgliedern des Fachverbandes erarbeiteten Ideen, Inputs, Visionen und Ziele werden dokumentiert, geordnet und zusammengefasst um ein möglichst gemeinsames Bild zu schaffen. Aus dieser Ausgangslage werden dann die Rollen des Verbandes und der Vereine in diesem Bereich „Spitzensport“ herausgearbeitet.

 

Diese Entwicklung der ‘Abteilung Spitzensport’ zieht sich über mehrere Stufen (Nachwuchsprojekte, Kaderstruktur, Trainer- und Funktionärsbildung) die in den nächsten Jahren aufgebaut werden.

 

 

Eislaufverband

 

In den letzten Jahren war der Eislaufverband immer mehr mit der Frage konfrontiert, welche Rolle er im Vorarlberger Eislaufsport einnehmen soll. Immer wieder wurde von Seiten des Fachverbandes die Installierung eines professionellen Landestrainers angestrebt, diese Maßnahme scheiterte bis dato jedoch an verschiedensten Faktoren.

 

In einem ersten Schritt lud das Olympiazentrum Vorarlberg zu einem ersten Workshop mit dem Vorstand des Fachverbandes. Ziel dieses Workshops war es, eine Differenzierung und Ausarbeitung der Rollen der einzelnen Systempartner im Vorarlberger Eislaufsport herauszuarbeiten: Welche Aufgaben obliegen dem Fachverband? Welche Aufgaben liegen bei den Vereinen?

 

In einem nächsten Schritt soll ein „Leistungskatalog“ des Fachverbandes erstellt werden. Weiters wird sich der Fachverband u.a. darüber Gedanken machen, wie die Überleitung der Athleten von den Vereinen in die Betreuung des Fachverbandes optimal funktionieren könnte.

 

 

Skiverband

 

Da Olympiazentrum Vorarlberg hat gemeinsam mit dem Vorarlberger Skiverband die bestehenden Strukturen analysiert. Um zu gewährleisten, dass sich die im Verband zum Teil professionell tätigen Trainer vollumfänglich auf eine qualitativ hochwertige Trainingsarbeit konzentrieren können, übernimmt das Olympiazentrum Vorarlberg in einer Pilotphase von 2 Jahren die Funktion als Sportdirektor für den Bereich „Ski Alpin“. Eine der zentralen Aufgaben des Olympiazentrum Vorarlberg besteht darin, das Trainerkollegium Alpin zu leiten und zu führen. In diesem Gremium werden die sportlichen Strategien und Maßnahmen des Fachverbandes definiert und umgesetzt. Als ganz essentiell für den sportlichen Erfolg wird die Einbindung der Bezirke und Vereine gesehen, denn hier wird die Grundlage für zukünftige Erfolge gelegt. Es geht darum, eine funktionierende Kommunikationsstruktur zwischen dem Verband, den Bezirken sowie den Vereinen aufzubauen und diese in den laufenden Prozess der Weiterentwicklung und Optimierung der Strukturen mit einzubeziehen. In diesem Zusammenhang wurden bis dato bereits mehrere Workshops mit BezirksvertreterInnen sowie BezirkstrainerInnen durchgeführt und entsprechende Maßnahmen abgeleitet und durchgeführt.

 

 

Tennisverband

 

Nach einer gemeinsame Analyse der derzeitigen Situation wurde gemeinsam ein Leitbild (Ziele, Mission, Grundsätze und Prinzipien) erstellt. Ein zentraler Schritt in der Weiterentwicklung und Optimierung der bestehenden Strukturen bestand im Aufbau eines optimalen Kadersystems für den Vorarlberger Tennissport (‚Tennishaus‘). Zentrale Ziele, die die mit dem Aufbau des Tennishauses erreicht werden:

 

  • Stärkung der Vereinsarbeit
  • Training und integriertes Modell „coach the coaches“ über alle Kaderstufen hinweg
  • Regelmäßige Aus-, Fort- und Weiterbildung der Trainerinnen und Trainer
  • Klare Zuteilung von Aufgaben, Verantwortungen, Kompetenzen
  • Aufbau eines professionellen Trainer- und Kadersystems mit internationaler Erfahrung
  • Trennung der strategischen und operativen Ebene

 

 

Turnverband

 

‚Auf dem Weg zu modernen Strukturen…‘ hieß es in der September-Ausgabe der VTS-Info, der verbandseigenen Zeitschrift. Aufhänger hierfür war auch hier ein sehr intensiver Workshop zur kritischen Beleuchtung der 9 Erfolgsfaktoren. Um ein möglichst umfassendes Bild zu bekommen, waren hier neben dem Präsidium auch die Fachwarte der einzelnen Sparten mit dabei. In einigen Bereichen ist der Verband schon recht gut unterwegs, jedoch gibt es auch hier noch Verbesserungsmöglichkeiten.

Herauszuheben, weil auch für andere Verbände interessant, ist sind die Bemühungen im Erfolgsfaktor „Marketing & Kommunikation“. Das Ergebnis einer Diplomarbeit mit dem Titel „Wirksame Öffentlichkeitsarbeit ehrenamtlicher Organisationen“ am Beispiel der VTS ist ein durchgängiges Kommunikationskonzept zur Erreichung verschiedener Zielgruppen.

 

 

Fechtverband

Der Vorarlberger Landesfechtverband hat im Rahmen des Projekts „Treffsichere Zukunft“ während der letzten 12 Monate eine umfassende Strategie sowie die dazugehörende Struktur und Organisation erarbeitet. Es liegen nun klare Ziele sowie ein Maßnahmenplan zur Zielerreichung vor.

Im Juli 2010 wurde mit der Projektorganisation begonnen. Drei Teams arbeiteten dann an Themen wie Organisation/Personal, Trainings-/Betreuungssystem, Marketing/Kooperationen sowie Finanzen. „Obwohl im Verband immer schon gute Arbeit geleistet wurde, war es für uns wichtig, unsere Ziele zu konkretisieren und klare Handlungsanleitungen für die Funktionäre zu erarbeiten. Es freut mich, dass das nun vorliegende Konzept bei der letzten Jahreshauptversammlung einstimmig angenommen wurde.“, so Jürgen Pfefferkorn, Präsident des Landesfechtverbands. Das Vorarlberger Sportkonzept, welches vom Olympiazentrum Vorarlberg erarbeitet wurde, diente als roter Faden für die Projektarbeit.

Die Strategie und Organisation zielen darauf ab, die Vision im Jahr 2024 zu erreichen, vorarlberger FechterInnen in der Weltspitze der allgemeinen Klasse zu haben. Weiteres Ziel ist, in Österreich der erfolgreichste Landesverband in Bezug auf Struktur, Mitgliederzahlen und Erfolge zu werden. Um dies zu erreichen, wurde nicht nur ein sportliches Konzept erarbeit, sondern auch klare Stellenprofile mit Verantwortlichkeiten der Funktionäre unter Festlegung der Augabenpakete für die nächsten Jahre. Projektleiter Roger Koplenig dazu:“Wir haben ein Verbandsmanagement geschaffen, welches auf die Stärken und Fähigkeiten der einzelnen Funktionäre aufbaut. Das Vorstands-Team ist sich darüber einig, welche Ziele zu erreichen sind und welchen Beitrag dazu jeder Einzelne zu leisten hat.“ Der Vorstand hat mit der Arbeit an der Umsetzung der Konzeptinhalte bereits begonnen.

 

 

Karateverband

 

Der Karate-Landesfachverband wurde als erster nicht-olympischer Verband in das neue quantitative Fördersystem (3-Säulen-Modell) aufgenommen. Parallel dazu wurden 3 Projekte gestartet, die die Strukturen und Rahmenbedingungen innerhalb des Verbandes in den nächsten Jahren schrittweise weiterentwickeln werden. Diese Projekte werden vom Fachverband eigenständig durchgeführt. Das Olympiazentrum Vorarlberg hat dabei eine Monitoring- bzw. Evaluierungs-funktion inne.

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muss neue Wege gehen.

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