World Games als wichtiger Olympia-Test für Bettina Plank

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„In 120 Sekunden entscheidet sich alles“

Für Karateka Bettina Plank (25) geht es am Dienstag, 25.7., im GEM Sports Complex von Breslau (Polen) bei den 10. World Games nicht nur um Medaillen, sondern um einen wichtigen Test für die Olympischen Spiele in Tokio 2020. Die EM-Bronzemedaillengewinnerin im Interview.

 

Premier League-Sieg, EM-Medaille – deine bisherige Saison könnte kaum besser gelaufen sein. Wie hast du dich auf den nächsten Höhepunkt vorbereitet?

„Das Trainingslager in der Ukraine war eine optimale Vorbereitung für die bevorstehenden World Games. Wir haben uns im Training intensiv mit den Gegnerinnen beschäftigt und individuelle Taktiken festgelegt. Die Trainingsgruppe hatte hohe Qualität und es hat obendrein am Schwarzen Meer viel Spaß gemacht.“

 

Bei den World Games wird im Olympiaformat gekämpft – erkläre uns bitte kurz was das bedeutet?

„Olympiaformat bedeutet, dass der Wettkampf nicht in einem K.o.-System durchgeführt wird, weil nur die Top-8 der Welt vor Ort sein werden. Das heißt, es gibt zwei Gruppen mit je vier Athletinnen in denen jede gegen jede kämpft. Nur die besten Zwei der jeweiligen Gruppe kommen in die Semifinali und kämpfen dann um die Medaillen. Das wird jetzt bei den World Games so sein und auch in drei Jahren bei unserer Olympia-Premiere in Tokio. Insofern ist Breslau ein erstes Herantasten, ein erster wichtiger Test für uns alle.“

 

Hat dein persönlicher Countdown für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 schon begonnen, oder ist das noch zu weit weg?

„Die Qualifikation für die Olympischen Spiele startet offiziell erst mit 2018. Dennoch ist diese Saison auch im Hinblick auf Tokio schon wichtig, weil es bei uns um die Weltranglistenplatzierungen und damit in weiterer Folge um die Setzlisten bei internationalen Wettkämpfen geht. Bei den World Games geht es außerdem ums Feeling. Weil der Gruppen-Modus etwas ganz anderes für den Kopf bedeutet, als das K.o-System. Wir haben ja nur 120 Sekunden pro Kampf in denen sich bei uns alles entscheidet.“

 

Du hast von Toyota Frey Austria, dem Mobilitätspartner des Olympic Team Austria, ein Auto zur Verfügung gestellt bekommen. Wie wichtig ist diese Art der Unterstützung für dich?

„Es ist voll lässig, ich freue mich extrem über diesen top-ausgestatteten Toyota. Dieses Auto macht natürlich viele einfacher, weil Mobilität und das richtige Timing in unserem Sport wichtige Faktoren sind. Zum Beispiel die Strecke Linz-Dornbirn ist bei mir oft Thema, weil ich ja sowohl die Infrastruktur des Olympiazentrums Sportland Oberösterreich als auch das des Olympiazentrums Vorarlberg nutzen darf. Aber natürlich auch Fahrten in Nachbarländer mit denen wir eine Trainingskooperation haben oder Fahrten zu Wettkämpfen. Wir Karatekas sind viel unterwegs.“

 

 

World Games, Breslau – Karate, Damen bis 50 kg

Dienstag, 25. Juni:

  • Qualifikation 11:30 – 12:30 Uhr
  • Semifinali 14:30 – 14:45 Uhr
  • Kampf um Platz 3 17 – 17:30 Uhr
  • Finale 18:30 – 18:45 Uhr

 

  • Bettina Plank (AUT)
  • Alexandra Recchia (FRA)
  • Serap Ozcelik (TUR)
  • Miho Miyahara (JPN)
  • Kateryna Kryva (UKR)
  • Lydia Besbes (ALG)
  • Maria Alexiadis (AUS)
  • Magdalena Nowakowsk (POL)

 

(c) Foto: ÖOC / GEPA pictures bzw. Karate Austria / Geri Grafoner

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