Alessandro Hämmerle feiert seinen 3. Weltcupsieg

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Alessandro Hämmerle krönte eine überragende mannschaftliche Vorstellung des ÖSV-Teams beim Snowboardcross-Weltcup in Solitude im US-Bundesstaat Utah mit seinem dritten Weltcupsieg! Der Vorarlberger triumphierte bei schwierigsten äußeren Bedingungen aufgrund von dichtem Schneefall, starkem Wind und schlechter Sicht vor dem Italiener Omar Visintin und dem US-Amerikaner Alex Deibold, der das Fotofinish um Platz drei gegen seinen Landsmann Nate Holland für sich entschied. Dahinter landeten der Vorarlberger Markus Schairer und der Wiener Lukas Pachner, die ebenfalls das große Finale erreicht hatten, auf den Plätzen fünf und sechs.

 

Es war am Samstag lange ein Fragezeichen hinter dem zweiten SBX-Weltcup-Einzelbewerb in dieser Saison gestanden. Ein massiver Wintereinbruch hatte ein Verkehrschaos zur Folge. Für die Anreise nach Solitude, die an den Vortagen in 30 Minuten zu bewältigen war, benötigten die Österreicher nicht weniger als drei Stunden! Da alle Mannschaften davon betroffen waren, musste der Start um eineinhalb Stunden verschoben werden. Doch die Schützlinge von ÖSV-SBX-Headcoach Tom Greil ließen sich davon nicht beirren und fuhren ein grandioses Rennen. Zudem leisteten die beiden Serviceleute Christoph Vonbank und James Woodford hervorragende Arbeit und bereiteten den Athleten wahre “Wunderwaffen” vor.

 

“Ich habe mich trotz der schwierigen Verhältnisse sehr gut gefühlt. Man musste auf dem Neuschnee mit sehr viel Gefühl fahren, aber das mag ich eigentlich sehr gerne. Die Bedingungen haben mich an Sotschi erinnert, wo ich 2013 ebenfalls gewonnen habe. Im großen Finale ist mir ein fehlerfreier Lauf gelungen. Ich bin natürlich megahappy über diesen Sieg. Vor allem nach dem enttäuschenden Finale im Montafon, wo ich in der ersten Runde gestürzt bin, tut so ein Erfolg besonders gut”, jubelte Alessandro Hämmerle, der seine beiden bisherigen Weltcupsiege in Sotschi (Februar 2013) und im Montafon (Dezember 2015) gefeiert hatte.

 

“Es ist großartig, mit zwei Teamkollegen in einem großen Finale zu fahren. Ein großer Dank geht an unsere Servicecrew, die uns mit Topmaterial ausgestattet hat. Dieser fünfte Platz gibt mir sehr viel Zuversicht für die nächsten Rennen“, sagte Markus Schairer. Auch Lukas Pachner strahlte nach seinem besten Weltcupresultat über das ganze Gesicht: “Ich bin so glücklich darüber, dass ich meine Trainingsleistungen auch im Rennen umsetzen konnte. Rang sechs ist einfach nur Wahnsinn.”

 

Der Wahl-Vorarlberger Julian Lüftner (18.) und der Kärntner Hanno Douschan (24.) kamen im Viertelfinale zu Sturz. Dabei wurde bei Douschan wieder jene Schulterverletzung akut, die er sich im Dezember im Montafon zugezogen hatte. Für den Burgenländer Sebastian Jud (32.) und den Vorarlberger Luca Hämmerle (45.) war trotz beherzter Fahrten nach der Auftaktrunde Endstation.

 

 

© Titelfoto: Sarah Brunson

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