ALL-IN: CHRISTINE SCHEYER

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Seit Mai 2016 werden 10 Athleten vom Olympiazentrum Vorarlberg intensiv betreut. Der Begriff „All in“ leitet sich entfernt vom Pokern ab – mit einem wesentlichen Unterschied: Es geht nicht um ein Glücksspiel sondern darum, dass jemand alles einsetzt, was er oder sie hat. Wie die 10 Athleten das genau machen, haben sie uns in der ‚ALL-IN-Portraitserie‘ verraten, in der wir sie genauer unter die Lupe genommen haben.

 

CHRISTINE SCHEYER

 

 

Hintergrundinfos/Facts…

  • Christl wird seit ihren beiden Kreuzbandverletzungen (2013 rechts und 2014 links) intensiv im Olympiazentrum Vorarlberg betreut. Durch die beiden Verletzungen hat sich eine tolle Zusammenarbeit ergeben. Sie nützt wertvolle Tipps und setzt sie praktisch sehr detailliert um. Auch in der Ski-intensiven Zeit vertraut Christl sehr intensiv auf unsere Dienste und nützt beinahe jeden Skifreien Tag für Trainings, Regeneration oder Therapie.
  • Christl führt seit Jahren ein sehr detailliertes Trainingstagebuch. Ihr akribisches Arbeiten zeigt sich in ihrer täglichen Bewegungsstunde: Sie investiert täglich ca. 60 Minuten für Mobilisation, Faszientherapie etc. in Eigenregie.
  • Manuel Hofer: “Alle Faktoren, die Christl beeinflussen kann, wird sie im Sinne des Erfolgs versuchen zu optimieren. Sie schafft es, sich auf das wesentliche zu konzentrieren, deshalb ist sie auch im Kopf so extrem stark!!”

 

Nachgefragt…

 

Was bedeutet Spitzensport für dich?

Für Spitzensport braucht man die pure Leidenschaft für etwas, um wirklich das ganze Jahr über voll motiviert zu trainieren. Man muss jedes Training voll motiviert und fokussiert angehen.

 

Worin liegt der Unterschied zwischen einem guten Sportler und einem Spitzensportler?

Ein guter Sportler versucht, den Sport in den Alltag einzubauen, bei einem Spitzensportler bestimmt der Sport den Alltag.

 

Wie sieht dein Trainingsalltag bzw. dein Trainingspensum aus?

Im Sommer trainiere ich fünf Tage in der Woche im Olympiazentrum, einige Einheiten auch mit den anderen „All-In“ Athleten gemeinsam. Das Training ist sehr vielfältig, ich trainiere Kraft, Koordination, Schnelligkeit und auch skispezifische Einheiten. Am Samstag steht meistens eine längere Ausdauereinheit am Plan.

Im Winter liegt der Fokus auf der Regeneration, speziell Therapie und Massage.

 

Auf was verzichtest du aufgrund des Spitzensports?

Wir haben natürlich weniger Freizeit als andere, da wir 6 Tage in der Woche trainieren und auch unser Terminplan ist ziemlich voll, wodurch sich z.B. Freunde treffen etwas schwierig gestaltet. Aber ich sehe es nicht als Verzicht, da ich durch den Sport so viel Tolles erleben darf. Ich trainiere ja gerne und bin sehr dankbar, dass ich meine Leidenschaft so ausleben darf.

 

Was sagst du zum Begriff ‚Olympia-Tourist‘?

Ich glaube, dass jeder, der bei Olympischen Spielen teilnehmen darf, auch dementsprechend viel in seiner Sportart geleistet hat. Es gibt ja auch internationale Limits, die man auch zuerst schaffen muss. Der Begriff „Olympia-Tourist“ wertet diese Leistungen meiner Meinung nach ab.

 

Welche Schlagzeile würdest du am liebsten über dich lesen?

Christine Scheyer feiert nächsten Weltcupsieg.

 

Wenn du kein Sportler wärst, welchen Beruf würdest du dann ausüben wollen?

Ich würde entweder irgendetwas mit Kindern machen oder Wirtschaft studieren.

 

Wer hat den größten Einfluss auf dich? Warum?

Meine Familie. Sie kennen mich am besten und wissen wie sie mich motivieren können.

 

Politik im Sport – nötig oder fehl am Platz?

Fehl am Platz.

 

Was ist dein größter Traum im Bezug auf deine sportliche Karriere?

Mein Ziel ist es, an der Weltspitze mitzufahren und um Weltcupsiege mitzukämpfen. Natürlich möchte ich auch Medaillen bei Großereignissen gewinnen.

 

Welcher der 10 All-In Athleten steht dir am nächsten? Wem traust du am meisten zu?

Mit Lisl Kappaurer bin ich befreundet seit ich 13 bin und wir sind auch langjährige Zimmerkolleginnen. Ich glaube, dass alle 10 das Potential haben, Großes zu erreichen und das auch schaffen werden.

 

 

Vervollständige…

 

Meine Lieblingsbeschäftigung außerhalb vom Sport ist… lesen, kochen, shoppen

Mein Ritual vor Wettkämpfen ist… eigentlich nichts Besonderes

Gegen Nervosität hilft… ruhig bleiben und fokussieren

In den Wahnsinn treibt mich… Hunger

Glück bedeutet für mich… viele kleine Dinge, z. B. ein Tag bei meiner Familie und Freunden, ein perfekter Skitag,..

Ein Laster von mir ist…dass ich immer 5 min zu spät komme

An dem Ort in dem ich lebe begeistert mich… ,dass es einfach Heimat ist

Das verrückteste Erlebnis in meiner sportlichen Laufbahn war… als am Start eines Abfahrtsrennens 10 Meter neben uns ein Blitz einschlug.

In meinem Kühlschrank darf nie fehlen… Avocado und Eier 😉

Der beste Song aller Zeiten ist… “Auf uns” von Andreas Bourani, der perfekte Gute-Laune-Song

 

 

Wordrap…

Motivation: Ziele

Ehrgeiz: kämpfen

Vorbild: Mikaela Shiffrin

Soziale Medien: etwas vom Sportlerleben zeigen

Sponsoren: machen Karrieren überhaupt möglich

Karriere: harte Arbeit mit viel Unterstützung

Konkurrenten: gegenseitiges Pushen

Popularität: Unterstützung, Anerkennung

 

 

 

 

 

 

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