Bildstein/Hussl: Sieg bei der WM-Generalprobe

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Benjamin Bildstein und David Hussl gewannen die Ozeanienmeisterschaft vor Auckland (NZL) in eindrucksvoller Manier. Bei der Generalprobe für die Weltmeisterschaft (3. – 8. Dezember) gelang dem österreichischen 49er-Team eine klare Kampfansage an die Konkurrenz, wollen doch die beiden 49er in der nächsten Woche das Olympia-Ticket lösen.

 

Benjamin Bildstein und David Hussl haben mit dem Sieg bei den Ozeanienmeisterschaften, bei denen bereits alle namhaften Boote am Start waren, eine imposante Generalprobe für die WM abgeliefert. Zeit zum Feiern gibt es allerdings nicht, steht doch der Saisonhöhepunkt unmittelbar bevor. „Das Wichtigste ist die Weltmeisterschaft, auf die wir das ganze Jahr hinarbeiten. Es ist aber trotzdem ein großartiges Gefühl zu sehen, dass unsere harte Arbeit Früchte trägt. Durch Teamwork mit unseren Betreuern beherrschen wird das 49er-Segeln zurzeit so gut wie noch nie. Das Gefühl passt und das macht gerade große Freude. Wir haben unsere Stärken weiter ausgebaut und gezielt an unseren Entwicklungspotentialen gearbeitet“, sieht Steuermann Benjamin Bildstein den Erfolg als erste Bestätigung für die intensive Arbeit in der ersten verletzungsfreien Saison seit mehreren Jahren.

 

Vorteile bringt der Sieg allerdings nur im mentalen Bereich. „Die WM startet wieder bei null und wir müssen voll abliefern, um das Olympia-Ticket zu lösen. Durch diesen Erfolg strotzen wir natürlich vor Selbstvertrauen“, so Vorschoter David Hussl. Druck lassen die WM-Bronze-Medaillen-Gewinner aus 2017 allerdings nicht aufkommen. „Für uns wird es wichtig sein mit derselben Lockerheit in die WM zu gehen. Wir vertrauen in unser Können und werden an unsere Leistung anknüpfen“, zeigt sich der Tiroler top motiviert.

 

Wasserstunden wird es bis zur WM nur noch vereinzelt geben. „In den nächsten Tagen werden wir seglerisch nichts mehr dazulernen. Jetzt gilt es die Batterien wieder aufzuladen, haben wir doch eine intensive Zeit hinter uns. Der Fokus muss dann kurz vor der WM wiederaufgebaut werden. In Japan hatten wir eine ähnliche Situation mit nur einer kurzen Verschnaufpause zwischen zwei Regatten. Auch damals haben wir rechtzeitig den Fokus gefunden. Die Konzentration über mehrere Tage zu halten bräuchte viel Energie. Auch unsere harte Arbeit im mentalen Bereich macht sich jetzt bezahlt“, beschreibt Steuermann Bildstein eine weitere Herausforderung.

 

Ab 3. Dezember startet die so wichtige Weltmeisterschaft für die beiden Olympia-Aspiranten: „Wir sind startbereit und in allen Belangen dort wo wir sein wollen. Es wird eine schwierige Woche werden, sind aber sehr zuversichtlich ein Olympia-Ticket zu ergattern“, zeigt sich der Vorarlberger nicht nur wegen der zuletzt erbrachten Leistungen zuversichtlich.

 

 

© Text: OeSV, Fotos: Matias Capizzano

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