Christl Scheyer “Man kann seinen Köper einfach nicht zwingen schneller zu heilen”

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Nach ihrer Verletzung, die im vergangenen Dezember in Lake Louise passierte (Kreuzband- und Innenmeniskusriss im rechten Knie sowie eine Impressionsfraktur des Oberschenkels,) arbeitet Christine Scheyer stetig an ihrem Comeback. Wie sich der Reha-Prozess und der Wiedereinstieg ins normale Training gestaltet hat und vor allem wo sie momentan steht, hat sie uns kurz vor Beginn der nächsten Skisaison erzählt.

 

“Die Zeit zwischen Dezember und dem Frühjahr kann man eigentlich als Therapietraining bezeichnen. Noch vor Weihnachten ging es los mit der Wassertherapie in Igls. Ende Jänner folgten leichte Beweglichkeits- und Koordinationsübungen und danach auch der Einstieg ins Krafttraining, vor allem Rumpf und Oberkörper. Radfahren ging nach sechs bis acht Wochen wieder und im März war ich mit dem ÖSV in Zypern – auf Rekonvaleszenten-Kurs. Im Frühling kann man sagen, dass alles wieder in Richtung ‘normales’ Training ging. Wir fingen an mit leichter Laufschule, Wadenheben und Hypertrophytraining usw. Im Juni kam ich dann wieder in einen 3:1 Rhythmus – drei Wochen Belastung, eine Woche Regeneration. Juli und August ging richtig was vorwärts, das konnte ich spüren.”, so lässt Christl die letzten paar Monate Revue passieren.

 

Im Zuge der Silent Interviews, die wir vor zwei Monaten mit Christl gemacht haben, gab es ein Bild, auf dem sie übers ganze Gesicht strahlt. Gefragt haben wir sie dabei, wie sehr sie sich darauf freut wieder auf Schnee zu stehen. Anfang September war es dann so weit. Auf die Frage wie es denn nun wirklich war, sagt sie: “Mein erster Schneetag war nicht so wie ich mir das vorgestellt habe. Ich habe einfach gemerkt, dass mein Knie noch etwas braucht um sich daran zu gewöhnen”. Daraufhin wurde noch einmal eine Kondi- bzw. Therapiewoche eingelegt. Letzte Woche ging es dann erneut zwei Tage auf Schnee. “Da hat das ganze dann viel besser gepasst. Man muss sich die Zeit einfach geben – Punkt. Man kann seinen Köper einfach nicht zwingen, schneller zu heilen”, so Christl.

 

Heute geht es für die Götznerin wieder in die Berge und zwar nach Stelvio. Dort ist zum ersten Mal wieder ein Training mit Toren geplant.

 

 

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