Erfolgreiches Snowboardcross-Wochenende im Montafon!

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Hämmerle und Schairer rasen beim Heimweltcup im Montafon aufs Podest

 

 

Die rot-weiß-roten Snowboardcrosser haben sich am Samstag beim Heimweltcup im Montafon in großartiger Verfassung präsentiert! Die Lokalmatadore Alessandro Hämmerle und Markus Schairer rasten zur Freude ihrer großen Fangemeinde mit den Rängen zwei und drei auf das Siegespodest. Der Quali-Schnellste Hämmerle musste im großen Finale nach packendem Rennverlauf nur dem Australier Jarryd Hughes den Vortritt lassen. Schairer fing auf den letzten Metern noch den regierenden Weltmeister und Olympiasieger Pierre Vaultier (FRA) ab und schaffte damit zum bereits fünften Mal (viermal im Einzel, einmal im Team) im Montafon den Sprung auf das Podium.

 

“Ich möchte mich bei unserer Servicecrew bedanken, denn ich hatte heute brutale Waffen an den Füßen. Die Pistenbedingungen waren super, wenn man bedenkt, wie stark es während des Rennens zu schneien begonnen hat. Klar hätten wir vor unserem Heimpublikum gerne einen Sieg geholt, aber ich denke, ein zweiter und ein dritter Platz können sich auch sehen lassen”, freute sich Hämmerle, der vor zwei Jahren im Montafon vor Schairer gewonnen hatte. Im großen Finale versuchte der Gaschurner, im Finish den Führenden Hughes noch einmal zu attackieren, doch der Australier ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. “Das Problem war, dass wir zu dritt aus der letzten Kurve gekommen sind und ich in den Tiefschnee ausweichen musste. Ich glaube, wenn es noch ein bisschen länger gegangen wäre, dann wäre es für ihn noch knapp geworden”, ergänzte Hämmerle.

 

Auch Markus Schairer zeigte auf dem Hochjoch sowohl fahrerisch als auch kämpferisch eine ganz starke Leistung: “Jeder Lauf war ein Fight vom Anfang bis zum Ende, dazu ist die Piste durch den Schneefall von Fahrt zu Fahrt langsamer geworden. Das hat es noch schwieriger gemacht, weil man sich immer wieder eine neue Taktik überlegen musste. Dieses Ergebnis ist eine unglaubliche Erleichterung für mich, weil meine Eltern und ganz viele Freunde und Bekannte aus den ansässigen Wintersportvereinen jeden Tag von früh bis spät am Berg stehen. Es freut mich unheimlich, dass ich diesen Leuten mit dem Podiumsplatz etwas zurückgeben konnte”, strahlte Schairer.

 

Platz 2 im Teambewerb am Sonntag!

Das Vorarlberger Duo musste sich in einem spannenden Finale nur den Spaniern Regino Hernandez und Lucas Eguibar knapp geschlagen geben. Wie schon am Samstag setzte sich Schairer in einem Fotofinish gegen den französischen Olympiasieger und regierenden Weltmeister Pierre Vautier durch, der mit seinem Partner Merlin Surget Dritter wurde. Die deutsche Paarung Paul Berg und Konstantin Schad musste sich mit Rang vier begnügen.

 

“Es war wieder ein geniales Rennen für uns. Im großen Finale ist es extrem eng hergegangen. Den Spaniern ist es perfekt gelungen, für das Finish den größten Speed aufzubauen. Ich bin sehr glücklich, wie dieses Wochenende für mich persönlich, aber auch für unser gesamtes Team verlaufen ist. Nach den beiden Podestplätzen, die ich hier vor meinem Heimpublikum erreicht habe, gehe ich mit viel Selbstvertrauen in die nächsten Rennen”, sagte Markus Schairer, der nun bereits bei sechs Podiumsplätzen (vier im Einzel, zwei im Team) im Montafon hält.

 

“Mir hat dieses Rennen brutal viel Spaß gemacht. Obwohl der gestrige Tag sehr anstrengend gewesen ist, habe ich mich riesig darauf gefreut, heute wieder zu fahren. Das große Finale hat gezeigt, wie knapp es in einem Teambewerb zugehen kann. Ich habe als erster Fahrer in jedem Heat versucht, das Maximum herauszuholen, um Markus eine möglichst gute Ausgangsposition zu schaffen. Beim Zuschauen im Ziel bin ich dann nervöser als bei meinen eigenen Fahrten. Wenn es zu spannend wird, dann schaue ich ganz einfach auch einmal weg”, gestand Alessandro Hämmerle.

 

Österreich 2 in der Besetzung Julian Lüftner und Lukas Pachner belegte als Vierter des kleinen Finales im Endklassement Platz acht. Österreich 3 mit dem Kärntner Hanno Douschan und dem Steirer David Pickl wurde Zwölfter. Bei den Damen ging der Sieg an Frankreich 1 mit Chloe Trespeuch und Nelly Moenne Loccoz vor Kanada mit Meryeta Odine und Zoe Bergermann sowie Russland mit Mariya Vasiltsova und Kristina Paul. Das ÖSV-Duo Christine Holzer (Gratulation zum Comeback auf Weltcup-Ebene nach dem Patellasehnenriss im Frühling!) und Pia Zerkhold fuhr auf Rang sechs.

 

© Fotos: GEPA pictures/ Oliver Lerch

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