Europäisches Olympisches Sommer-Jugendfestival

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Knapp vier Monate nach dem XII. Europäischen Olympischen Winter-Jugendfestival (EYOF) in Vorarlberg und Liechtenstein und nur kurz nach den ersten Europaspielen in Baku, steht auch schon die nächste große europäische Sportveranstaltung für Nachwuchssportler an. Das Europäische Olympische Sommer-Jugendfestival geht von 26. Juli bis 1. August in Tiflis, der größten Stadt Georgiens, über die Bühne.

 

Das ÖOC wird mit insgesamt 45 österreichischen Athleten im Alter zwischen 13 und 17 Jahren vertreten sein, die in sechs Sportarten an den Start gehen. Das Programm umfasst neun Sportarten (Basketball, Handball, Judo, Leichtathletik, Radfahren, Schwimmen, Tennis, Turnen und Volleyball) und insgesamt 116 Medaillen-Entscheidungen.

 

Bei den Olympischen Spielen der Jugend, die seit 1991 im Zweijahres-Rhythmus in nicht-olympischen Jahren sowohl im Sommer, als auch im Winter stattfinden, ist Vorarlberg mit fünf Sportlern in zwei Sparten vertreten: die Turner Lara König (15 Jahre, TS Wolfurt), Tamara Stadelmann (14, TS Jahn Lustenau), Lorenz Rüf (16, TS Wolfurt) und Fabio Sereinig (16, TS Dornbirn) und die Leichtathletin Isabel Posch (15, TS Lustenau).

 

Die wichtigsten Zahlen und Fakten zu den Spielen

 

  • Die Entscheidung für Tiflis als Austragungsort fiel bei der EOC-Session in Belgrad am 27. November 2010. Die georgische Hauptstadt setzte sich gegen Mitkonkurrent Brünn mit 26:21 Stimmen durch.
  • Erstmals in der EYOF-Geschichte stehen sechs (statt bislang fünf) Wettkampftage auf dem Programm.
  • 11 Wettkampf- und 5 Trainingsstätten stehen zur Verfügung. Nicht weniger als sechs Stadien wurden extra für die Europäischen Olympischen Jugend-Sommerspiele neu errichtet (Handball, Judo, LA, Schwimmen, Turnen, Volleyball).
  • Das Athleten-Dorf liegt im sogenannten Varketili-Viertel, in unmittelbarer Nähe des Tiflis-Stausees. Das Dorf wurde im März fertiggestellt, verfügt über insgesamt neun Wohnblöcke, 1.892 Zimmer und 3.804 Betten. Die Sportstätten sind vom Olympischen Dorf allesamt maximal 23 Kilometer entfernt und in 25 bis 40 Minuten erreichbar.
  • Die Eröffnungsfeier geht im Mikheil Meskhi Stadion (auch Lokomotiv-Stadion) in Szene. Das Stadion fasst insgesamt 23.000 Besucher. Das Programm soll ca. 100 Minuten dauern.
  • Die 30-minütige Schlussfeier wird im Athleten-Dorf über die Bühne gehen.
  • Die meisten Bewerbe stehen in den Traditionssportarten Leichtathletik (36 – je 18 für Mädchen und Burschen), Schwimmen (32) und Turnen (18) auf dem Programm.
  • Leichtathletik ist die einzige Sportart, die an allen (sechs) Wettkampftagen zur Austragung kommt.
  • Die Veranstalter rechnen mit insgesamt 7.000 ausländischen Besuchern.
  • Österreich wird bei der Eröffnungsfeier als fünftes von 49 Teams einziehen. Zuvor kommen Griechenland (marschiert traditionell zu Beginn ein), Albanien, Andorra und Armenien. Danach ist schon das Olympic Youth Team Austria an der Reihe.
  • Der Olympische Fackellauf läuft bereits seit 26. Mai, gastiert bis zum Eintreffen am 26. Juli in Tiflis in insgesamt 66 Städten.
  • Das Maskottchen der Spiele heißt „Peaky“ – eine Kombination der Wörter Peak und Youth – und ist dem sogenannten Kolkheti-Fasan nachempfunden. Der Jagdfasan soll – so will es die Legende – an der Entstehung von Tiflis beteiligt gewesen sein. Die Vogelart gilt als stark gefährdet. In der Umgebung von Tiflis leben „nur“ noch rund 400 Artgenossen.
  • Bei der letzten EYOF-Sommerausgabe, 2013 in Utrecht (NL), belegte Österreich im Medaillenspiegel mit zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen den 32. Rang. Der Tiroler Matthias Haim im Tennis-Einzel und der Niederösterreicher Dominik Hufnagl über 400 m Hürden erreichten Rang zwei. Auf Platz drei landeten Judoka Max Schneider (aus Wien) in der Gewichtsklasse bis 81 kg und Gordan Skalvy (NÖ) über 110 m Hürden. Insgesamt gab es für das 55-köpfige ÖOC-Team 15 Top-Ten-Platzierungen.

 

Bildergalerie vom Kick-off in Abtenau

 

Die wichtigsten Links

 

Offizielle Webseite

ÖOC Webseite mit EYOF Special

 

@ Fotos: GEPA Pictures/ Christopher Kelemen

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