Izzi Hämmerle: Training statt Reha

    Izzi Hämmerle: Training statt Reha 01

Vor zwei Wochen hat sich Snowboarder Alessandro Hämmerle auf ziemlich unglückliche Art und Weise einen Bruch eines Mittelhandknochens zugezogen: Beim Hürdenspringen schlug er mit der linken Hand beim Schwungholen am Röhrchen der Hürde an – offensichtlich kamen Explosivkräfte und Kontaktpunkt so unglücklich zusammen, dass ein Mittelhandknochen des Ringfingers brach.

 

Glück im Unglück: Der Bruch war stabil und nicht verschoben, so blieb dem Montafoner eine Operation erspart und die Vorbereitung auf den Saisonstart Mitte Dezember am Hochjoch ging lückenlos weiter. Nachdem Schneetraining wenig Sinn macht bzw. zu riskant wäre, besteht das tägliche Programm seit zwei Wochen aus Athletiktraining und diversen Behandlungsmaßnahmen.

 

Kristian Krause adaptierte die Übungen dabei so, dass die Hand geschont wird – mit einhändigen Übungen und Übungen, bei denen der Druckpunkt nicht an der Hand sondern am Ellbogen ansetzt, kann die Belastung im bisherigen Umfang aufrecht erhalten werden. Der Ansatz hinter den einhändigen Übungen beruht auf dem bilateralen Transfer: Vereinfacht gesprochen geht es darum, dass es einen Transfer von der linken auf die rechte Hirnhälfte bzw. umgekehrt gibt. Fähigkeiten, die also Izzi zB am rechten Arm trainiert und entwickelt, übertragen sich bis zu einem gewissen Ausmaß auf den linken Arm. Es gibt mittlerweile auch Untersuchungen, die auch einen diagonalen Transfer nachzuweisen scheinen, also zB vom rechten Bein auf den linken Arm.

 

 

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