Kleiner Rückschlag für Laurin Böhler

    Kleiner Rückschlag für Laurin Böhler 01

Der Grand Slam in Baku stand unter keinem guten Stern für Laurin Böhler. In der zweiten Runde verletzte er sich im Kampf gegen Saneblidze (GEO) am Knie. Es folgten ein paar ungewisse Stunden – um was für eine Verletzung handelt es sich? Wie lange wird Laurin ausfallen? Was bedeutet das für die kommende wichtige Phase im Zuge der Qualifikation für die Olympischen Spiele? Wir haben mit Laurin gesprochen.

 

“Das ganze ist jetzt eineinhalb Wochen her. Ich bin von Baku sozusagen direkt ins Krankenhaus geflogen – nach Innsbruck. Dort hat man festgestellt, dass mein Innenband gerissen ist. Am Sonntag habe ich mich verletzt und am Montag wurde ich schon operiert. Die OP verlief sehr gut”, schildert Laurin und fügt hinzu: “Leider verpasse ich aufgrund der Verletzung jetzt die European Games, für die ich mich bereits locker qualifiziert habe. Für uns ist das gleichzeitig auch die Europameisterschaft und dadurch verliere ich natürlich Punkte im Hinblick auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele”.

 

Klingt im ersten Moment alles andere als positiv. Allerdings kann man trotzdem vom berühmten “Glück im Unglück” sprechen. “Natürlich ist es sehr mühsam jetzt wieder verletzt zu sein. Allerdings bin ich beruhigt, dass es nur das Innenband ist und nicht wieder das Kreuzband. Die European Games fallen für mich flach – viel wichtiger als diese ist jedoch die Weltmeisterschaft Ende August in Tokio. Sie ist gleichzeitig das Test-Event für Olympia. Hier gibt es viel mehr Punkte zu holen als bei den Wettkämpfen bis dahin. Sie zählt außerdem zu 100% was die Qualifikation für die olympischen Spiele betrifft. Die European Games nur zu 50%. Mein Ziel sind jetzt also ganz klar die Weltmeisterschaften”, so der 24-jährige Judoka.

 

Laurin ist nun in intensiver Betreuung im Olympiazentrum Vorarlberg. Vor allem bei Bea Kresser (Massage) und Michael Sohm (Physiotherapie). Michi Sohm über die physiotherapeutische Begleitung: “Derzeit liegt der Fokus darauf, dass wir die ganzen Schwellungen in den Griff bekommen. Wir verbessern die Beweglichkeit und fangen dann langsam mit dem Kraftaufbau in Richtung WM an. Die Weltmeisterschaften sind unser großes Ziel das wir realisieren wollen.”

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wer etwas verändern will,

muss neue Wege gehen.

Olympiazentrum Vorarlberg

UNSERE ATHLETEN SOCIAL MEDIA

Free WordPress Themes, Free Android Games