Laurin Böhler auf dem Weg zur WM

    Laurin Böhler auf dem Weg zur WM 01

Mitte Mai hatte sich Laurin Böhler beim Grand Slam in Baku einen Innenbandriss im linken Knie zugezogen, der in Innsbruck schnellstmöglich operativ versorgt wurde. Wenige Tage nach der Operation begann die Reha und das anschließende Aufbautraining unter der Federführung von Michael Sohm.

 

Die Arbeit hatte von Beginn an ein Fernziel, von dem alle wussten, dass es recht ambitioniert aber bei konsequenter Arbeit erreichbar ist: Die Teilnahme an der Weltmeisterschaft im Mutterland des Judo, in Japan. Von 25. bis 31. August treffen in Tokio die besten Judoka der Welt aufeinander. Am Freitag stehen dabei die Kämpfe in Laurins Gewichtsklasse bis 100 kg auf dem Programm.

 

“Die Reha von Laurin verlief sehr gut. Anfangs trug er noch eine Schiene und das Knie musste natürlich komplett entlastet werden. Da mussten wir schon kreativ werden um den Rest zu trainieren”, so Michi Sohm – der wirklich kreativ wurde. Man denke an die Übungen am Rudergerät, bei dem Laurins geschientes Bein auf einem Skateboard neben dem Gerät ‘mitfuhr’, oder die Übungen mit dem Endless Rope (die Videos dazu gibt es auf unserem Instagram Kanal zu sehen).

 

“Nach sechs bis acht Wochen wurde das Knie dann immer belastbarer und es folgte der Kraftaufbau. im dritten Schritt wurde dann nach und nach das Judotraining eingeführt – bei dem meistens ich als Wurfpuppe diente”, erklärt Michi Sohm, der selbst aktiver Judoka ist. Er konnte mit Laurin also das komplette Programm durchziehen bzw. alles kombinieren: “An einem Tag konnten wir mit der Physiotherapie auf der Liege starten, im Kraftraum weitermachen und dann auch spezifisches Judotraining auf der Matte. Wir waren täglich also Minimum vier Stunden gemeinsam bei der Arbeit”.

 

Heute Dienstag stand das letzte Training im Olympiazentrum Vorarlberg auf dem Programm, am Abend ging der Flieger nach Japan.

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wer etwas verändern will,

muss neue Wege gehen.

Olympiazentrum Vorarlberg

UNSERE ATHLETEN SOCIAL MEDIA

Free WordPress Themes, Free Android Games