Markus Schairer: “Ich hatte Glück im Unglück”

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Beim olympischen Snowboardcross-Bewerb stockte allen Zusehern im Viertelfinale der Atem, als Markus Schairer bei einem Sprung die Kontrolle verlor und nach einem ewig langen Flug aus großer Höhe auf den Rücken knallte.

 

Er zog sich bei seinem Sturz einen Bruch des fünften Halswirbels zu. Die gute Nachricht: Neurologische Beeinträchtigungen sind nicht vorhanden, Folgeschäden können derzeit ausgeschlossen werden. Darüber hinaus zog sich der Vorarlberger eine Ellbogenverletzung zu.

 

 

Bedenklich sind die Berichte zur medizinischen Versorgung an der Strecke: In Bokwang war anscheinend kein Helikopter verfügbar, der ohnehin nur für die “schweren Fälle” vorgesehen gewesen wäre. Als solches wurde er nicht eingestuft. Zum Glück war die Betreuung durch die ÖSV- und ÖOC-Ärzte perfekt.

 

Markus Schairer bekam am Freitag Besuch von seinen Teamkollegen, Trainern und Sportdirektor Christian Galler im Krankenhaus in Wonju. Am Samstag wird der Vorarlberger nach Hause überstellt.

 

Schairer: „Ich hatte Glück im Unglück. Der Abgang hat gefühlt 10 Minuten gedauert – in der Luft habe ich über einige Sachen nachgedacht. Als ich wieder auf den Beinen war ist mir schnell bewusst gewesen, wie viel Glück ich hatte.

 

Der 5. Halswirbel ist vorne und hinten durchgebrochen, laut erster Diagnose aber stabil. Wir sind jetzt soweit, dass ich morgen die Heimreise antreten darf. Dann werde ich direkt ins Landeskrankenhaus Feldkirch überstellt und dort noch einmal untersucht. Unser Teamarzt hat gemeint, dass es möglicherweise operiert wird, um es mit einer Platte zu stabilisieren.

 

Ich habe mir schon ein Ziel gesteckt, weil ohne Ziel würde ich ewig so daliegen. Der erste Checkpoint, den ich erreichen möchte ist, dass ich bald wieder auf den Beinen bin und meine Familie daheim umarmen kann.“

 

 

© Text (großteils): ÖOC

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