Menschen im Sportservice – Martin Bernhard

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Wir befinden uns im Olympiazentrum und treffen Martin Bernhard. Wer steckt hinter der Person? Was macht er im Sportservice? Welche Geschichte hat er zu erzählen? Was sind die sportlichen Highlights seines Lebens? Wir haben nachgefragt.

 

Stell dich bitte kurz vor – wer bist du? Was machst du hier im Sportservice?

Mein Name ist Martin Bernhard. Die meisten kennen mich unter meinem Spitznamen “Butre”. Ich bin gebürtiger Feldkircher und im Sommer die dritte Saison Co-Trainer bei SCR Altach.

 

Wie bist du zu deinem Job gekommen?

Bevor ich nach Altach kam war ich insgesamt 10 Jahre in Wien. Ich habe selbst Fußball gespielt, aber mit 32 Jahren brauchte ich eine Pause. Ich bin zur Schauspielerei gekommen und habe zwei Jahre Schauspiel studiert. Anschließend hatte ich einen Vertrag bei einem Theater und der Regisseur wollte mich sogar mit nach Deutschland zu den Sommerfestspielen nehmen. Gleichzeitig habe ich jedoch ein Angebot der Vienna bekommen – als Nachwuchstrainer. Ich musste mich also entscheiden, ehrlich zu mir sein und in mich hineinhören. Ich hatte die Schauspielerei gerne. Aber die große Liebe um durchzubeißen, auch wenn es schlecht läuft, hatte ich bei der Schauspielerei im Gegensatz zum Fußball nie. Ich merkte in vielen Situationen, sei es auf Spielen von Rapid oder der Austria, dass im Fußball meine Leidenschaft und meine Liebe lag. Somit ging ich zurück, war ein halbes Jahr bei der Vienna und ging dann mit einem Bekannten mit, der bei der Austria als Trainer anfing. Dort war ich dann Hauptberuflich in der Akademie tätig, wo ich Damir Canadi kennenlernte, dessen Sohn auch in der Akademie trainierte. Und so landete ich schlussendlich in Altach.

 

Seit wann gehst du hier ein und aus und wie oft bist du hier?

Seit ich bei SRC Altach bin. In der Vorbereitungszeit kann es sein, dass wir mehrmals hier trainieren. Während der Saison sind wir als Mannschaft ein- bis zweimal die Woche hier. Zusätzlich werden wir von Martin Hämmerle vom Sportservice vor Ort betreut.

 

Wie sieht dein Arbeitsplatz aus und wie läuft dein Arbeitsalltag ab?

Wir trainieren meistens um 09.00 Uhr und um 15.30 Uhr. Ich bin zwischen 08.00 und 08.30 Uhr am Platz und bespreche mit dem Trainerteam die Trainingseinheiten. Ich bin verantwortlich für den ersten Block – das Warm-Up und den technischen Bereich wie Pass-Übungen, Techniktraining usw. Um 15.30 Uhr findet die nächste Einheit statt. Mein Arbeitstag endet meist um ca. 18.00 Uhr – wobei ich meist für mich selbst auch noch etwas mache – Laufen gehen etc.

 

Auf welche Fähigkeiten kommt es in deinem Job an?

Auf mehrere Kompetenzen. Du brauchst das Fachwissen und die Selbstkompetenz – ohne selbst Fußball gespielt zu haben glaube ich nicht, dass es möglich ist einen Spieler zu verstehen. Du musst das Ganze vermitteln können und was ganz wichtig ist, ist die soziale Kompetenz. Der Umgang mit dem Menschen ist meiner Meinung nach sehr zentral bei einem Trainer. Ich sehe immer wieder, dass Trainer die einen Zugang zu Spielern haben viel erfolgreicher sind als andere.

 

Was verbindest du mit dem Olympiazentrum?

Die Infrastruktur-Möglichkeiten die hier geboten werden haben wir in unserem Verein nicht. Von dem her ist es ein Segen für uns hier zu trainieren. Auch die Unterstützung der Therapeuten und von Martin Hämmerle.

 

Welche Interessen hast du neben dem Sport?

Die Kunst. Ich gehe sehr gerne ins Theater.

 

 

Wordrap

 

  • Siege – harte Arbeit
  • Niederlage – Lernen
  • Training – Leidenschaft
  • Sport – Professionalität
  • Lebensmotto – Dankbar sein
  • Innerer Schweinehund – überwinden
  • Natur – erholsam
  • Reisen – Freiheit
  • Stärken – verbessern
  • Schwächen – analysieren und verbessern
  • Vorbild – gibt es kein bestimmtes

 

  •  Wer wärst du gerne für einen Tag? Ich bin eigentlich zufrieden damit ich selbst zu sein.

 

  • Die wichtigste Erfindung der Menschheit? Das Licht.

 

  • Ein guter Tag beginnt mit? Einem Gebet.

 

  • Was kannst du überhaupt nicht ausstehen? Lügen!

 

  • Wenn du ein Superheld sein könntest, welche Superkraft würdest du wählen? Fliegen.

 

  • Wenn du wählen könntest, jetzt an irgendeinem Ort dieser Erde zu sein, wo wärst du? In Miami.

 

  • Wovon bekommst du Gänsehaut? Da fällt mir eine Szene ein: Championsleague Finale zwischen Liverpool – meinem Lieblingsverein –  und AC Milan. AC Milan führte 3:0. In der Halbzeitpause haben alle Liverpool Fans mit voller Kraft begonnen ‚Never Walk alone‘ zu singen. Der Trainer hat in der Kabine anscheinend nichts gesagt – nur die Türe aufgemacht. Die Mannschaft ist raus, hat das Spiel komplett umgedreht und schlussendlich im Elfmeterschießen noch gewonnen.

 

  • Wenn du nicht Co-Trainer in Altach wärst, welchen Beruf würdest du dann ausüben? Ich denke ich würde etwas mit Menschen in Verbindung mit dem sozialen Bereich machen. Psychologische Unterstützung für Sportler zum Beispiel.

 

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