Olympiazentren-Workshop am Olympiazentrum Kärnten

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Das ÖOC veranstaltete in Klagenfurt einen 3-tägigen Workshop der Olympiazentren. Im Mittelpunkt: eine umfassende Analyse der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro.

 

Gastgeber des dreitägigen Workshops der sechs Olympiazentren ist das OZ Kärnten in Klagenfurt. Bis Freitag mittags standen diverse Diskussionen, Präsentationen und Vorträge auf dem Programm. Am Mittwoch, dem Eröffnungstag, stand eine umfangreiche Aufarbeitung der Olympischen Sommerspiele in Rio auf dem Programm. Die Liste der Vortragenden umfasste u.a. Karl Stoss, Peter Mennel, Christoph Sieber, Gaby Madlener, Harald Tschan, Sebastian Manhart, Gerhard Rumetshofer und Christian Raschner.

 

Für das Sportministerium war Elisabeth Habeler, im Kabinett von Minister Hans Peter Doskozil für den Spitzensport zuständig, vor Ort. Im Mittelpunkt stand u.a. eine anonyme Umfrage von 80 Athleten/Coaches, die in erster Linie die Serviceleistungen des ÖOC bewerteten und analysierten. Wie schon nach London dürfen sich die “Noten” sehen lassen, werden die einzelnen Betreuungs- und Vorbereitungsbereiche ausnahmslos mit “sehr gut” und “gut” bewertet.

 

 

ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel und Sportdirektor Christoph Sieber ziehen zum Abschluss des dreitägigen Workshops der Olympiazentren in Klagenfurt eine Kurz-Bilanz:

 

Was wurde in den letzten drei Tagen besonders thematisiert?
Peter Mennel: “Die Themen, mit denen Top-Athleten und Coaches noch immer am meisten zu kämpfen haben, sind bekannt. Die SportlerInnen kämpfen mit den Trainings-Rahmenbedingungen und den komplizierten Förderstrukturen. Unser System gehört vereinfacht. Und wir brauchen klare Strategien und Ziele. Was mich freut: Die Atmosphäre ist freundlich, man spürt den Enthusiasmus der Beteiligten. Man will zusammen weiter kommen!”

Christoph Sieber: “Die anonyme Athleten-Befragung nach Rio, auch die verschiedenen Analysen, Beurteilungen, die uns vorliegen und die wir im Rahmen des Workshops im Detail thematisiert haben, sind letztlich allesamt zum selben Ergebnis gelangt. Wie es Peter auch formuliert hat: Die Strukturen müssen vereinfacht werden und es gilt, klare Strategien zu erarbeiten.”

 

Welche Rolle spielen die Olympiazentren im österreichischen Sport?
Mennel: “Die Arbeit der letzten Jahre trägt Früchte – die Zusammenarbeit wird immer enger, das Qualitätsniveau steigt. Die Olympiazentren mit den angeschlossenen Universitäten haben sich als zentrale Trainingsstätte und als umfassendes Kompetenzzentrum für unsere Top-Athleten etabliert.”

Sieber: “Weißhaidinger, Dadic, Graf, Unterwurzacher, Liu Jia, die Segler… die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Unsere Top-Athleten in Rio schwören auf das Know How der Olympiazentren!”

 

Wie gestalten sich die nächsten Schritte?
Mennel: “Wir arbeiten bereits sehr konkret an Strategien und Konzepten für Tokio 2020 bzw. darüber hinaus. Natürlich freut es uns, dass in den Befragungen der SportlerInnen und Coaches klar herauskam: Das ÖOC und die Olympiazentren sollen im Spitzensport mehr Verantwortung bekommen.”

Sieber: “Bis Jahresende sollte der Rezertifizierungsprozess der Olympiazentren für die nächsten vier Jahre abgeschlossen sein. Die Qulitätsstandards werden kontinuierlich weiter steigen – das ist ja auch im Sinne der Athleten!”

 

 

© Text: ÖOC, Fotos: GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber

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