Olympische Flamme in Vorarlberg

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Die Olympische Flamme gastiert im Rahmen der EYOF in Vorarlberg. Das Feuer wurde im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Athen an die Vorarlberger-Liechtensteiner Delegation übergeben und dann mit dem Privatflugzeug nach Vorarlberg geflogen.

 

Am Sonntag, exakt um 15.55 Uhr, traf die Olympische Flamme in Vorarlberg, am Flughafen Hohenems, ein. Der EYOF2015-Delegation ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel, LOC-Präsident Leo Kranz, OK-Geschäftsführer Philipp Groborsch und Stefan Dürr, ehemaliger Präsident des Liechtensteiner Skiverbandes, wurde eine besondere Ehre zuteil: Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Panathenaic Stadion in Athen nahmen Kranz und Mennel die Flamme vom griechischen Präsidenten des Olympischen Komitees, Spyros Capralos, persönlich entgegen. „Wir freuen uns, innerhalb von drei Jahren ein zweites Mal an der Gründungsstätte der Olympischen Spiele geladen zu sein, um die Olympische Flamme entgegenzunehmen. 2012 waren wir Veranstalter der ersten Winter Youth Olympic Games in Innsbruck. Jetzt kommen wir wieder, als Organisatoren des European Youth Olympic Winter Festivals von 25. bis 30. Jänner in Vorarlberg und Liechtenstein“, sagte Mennel. Er wünschte dem neunköpfigen griechischen Aufgebot mit fünf Athleten und vier eine gute Anreise ins Montafon. „Ich bin stolz, bei diesem internationalen Sportevent dabei zu sein. Die Qualifikation war nicht einfach und ich freue mich auf die Anreise am Samstag“, sagte der griechische EYOF-Teilnehmer im Ski Alpin, Panagiotis Papapanagiotou. Er reist erstmals nach Vorarlberg bzw. Liechtenstein. „Österreich kenne ich jedoch aus zahlreichen Trainingscamps am Hintertuxer Gletscher.“

Dürr erster Fackelläufer

Historisch! Erstmals erfolgte die Übergabe der Flamme in Griechenland an zwei Länder. Nach dem Einlauf der Fahnenträger wurden alle drei Nationalhymen gespielt. Die Hohen Priesterinnen entzündeten die Fackel und Nachwuchsathlet Papapanagiotou übergab diese an den Präsidenten des hellenischen Olympischen Komitees für die Übergabe an Mennel und Kranz. „Sowohl für Vorarlberg als auch für Liechtenstein hatte dieser Tag eine ganz besondere Bedeutung. Die gemeinsamen Vorbereitungen auf das EYOF haben uns zusammen geschweißt. Beide Länder profitieren von Synergien und die Vorfreude auf das anstehende Großereignis ist groß“, betonte Kranz. Er überreichte die Olympische Flamme an Stefan Dürr, der damit die Rolle des ersten Fackelläufers übernahm. „Die beeindruckende Zeremonie an dieser historischen Stätte, an der 1896 die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit ausgetragen wurden, war ein ganz besonderes Erlebnis. Ich bin beeindruckt“, sagte Dürr. „Wir freuen uns sehr, dass uns die ‚echte‘ Olympische Flamme beim Fackellauf diese Woche und während den Spielen begleiten wird“, zeigte sich EYOF-Geschäftsführer Groborsch erfreut. Der Transport der olympischen Flamme von Athen zum Flughafen Hohenems erfolgte in einem speziellen Sicherheitsbehälter.

Fackellauf ab Mittwoch

Am kommenden Mittwoch startet die olympische Flamme ihre Tour durch Vorarlberg und Liechtenstein. Während drei Tagen macht sie Halt an zwölf Schulen. 3500 Schüler und Vorarlberger Sportler feiern die Ankunft des olympischen Feuers miteinander. Unter anderem sind Anita Wachter und Hubert Strolz (SMS Schruns), Mario Reiter (HTL Rankweil), Andrea Tagwerker (HTL Bregenz) oder Manuel Hug (RS Schaan) mit dabei. Im Rahmen der Eröffnungsfeier der Europäischen Olympischen Jugendspiele am 25. Jänner im Montafon Nordic Zentrum in Tschagguns (ab 19.30 Uhr) wird die olympische Flamme feierlich entzündet.

Die Route des Jugend-Olympischen Feuers

Folgende Schulen sind sogenannte Checkpoints. Sie sind Treffpunkt für die Schulen aus der Umgebung, die sich dem Lauf anschließen können.

  • 21. Jänner 2015:

HTL Bregenz (8:25 Uhr), HTL Dornbirn (11:25 Uhr), Montessorischule Altach (13:25 Uhr), HTL Rankweil (15:15 Uhr)

  • 22. Jänner 2015:

HAK Feldkirch (9:30 Uhr), Realschule Schaan (12:50 Uhr), Liechtensteinisches Gymnasium Vaduz (14:15 Uhr)

  • 23. Jänner 2015:

Sportmittelschule Nenzing (8:35 Uhr), Musikmittelschule Thüringen (10:15 Uhr), Sportmittelschule Nüziders (12:00 Uhr), HAK Bludenz (13:35 Uhr), Skimittelschule Schruns Dorf (15:50 Uhr)

 

 

Bild: Pilot Reinhard Flatz, EYOF-Liechtenstein Koordinator Robert Büchel-Thalmaier, LOC-Präsident Leo Kranz, die Liechtensteiner Sportministerin Marlies Amann-Marxer, Maskottchen ALPY, ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel, Vorarlberger Sportministerin Bernadette Mennel, Ex-Präsident des Liechtensteiner Skiverbandes Stefan Dürr

 

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