Rodler Thomas Steu in der Reha

    Rodler Thomas Steu in der Reha 01

Am 22. Jänner hatte sich der Rodler Thomas Steu beim Training in Sigulda (Lettland) schwer verletzt – bei einem Sturz brach er sich den Unterschenkel. Der Bludenzer musste zügig in Riga operiert werden, ehe er für eine zweite Operation nach Innsbruck gebracht werden konnte. Nachdem auch diese Operation erfolgreich verlief, startete er diese Woche im Olympiazentrum Vorarlberg in seine Reha …

 

„Es war ziemlich viel zertrümmert in meinem Bein. Viele kleine Splitter mussten entfernt werden, der Rest wurde vom Arzt wie ein Puzzle zusammengesteckt. Nicht weniger als 25 Schrauben und zwei Platten befinden sich jetzt in meinem Bein“, schildert der dreifache WM-Medaillengewinner des vergangenen Jahres Details seiner Verletzung. Die erste Zeit nach dem Eingriff war so „katastrophal“, dass dem Rodel-Ass ein Schmerzkatheter gelegt werden musste. „Es war so heftig, dass ich es kaum ausgehalten habe. Für einen Spitzensportler ist es allerdings nicht ohne, wenn der Hauptnerv betäubt wird. Gott sei Dank hat der Schmerzkatheter sofort Wirkung gezeigt und alles ist gut gegangen“, betont Steu, der bereits zehn Kilo seines Wettkampfgewichts verloren hat. Auch wenn es „einen dunklen Moment“ im Krankenhaus gegeben hat, habe er versucht stets positiv zu bleiben. „An ein Karriereende habe ich nie gedacht. Im Gegenteil, ich denke nur ans Comeback.“

 

Das Bein darf die kommenden Wochen nur minimal belastet werden. Weil aber die die Orthese, die Bein und Fuß stützt, abgenommen werden kann, gibt es gute Möglichkeiten mit Lymphdrainage und Akupunktur zu arbeiten und Schritt für Schritt weiterzukommen.

 

 

 

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