SBX: Blindflug in Big White

    SBX: Blindflug in Big White 01

Das mit dem Durchblick war so eine Sache beim doppelten Weltcup in Big White. Österreichs Snowboardcrosser schlugen sich trotzdem gut. Wegen der Absage des nächstwöchigen Events in Feldberg hatte sich die FIS kurzerhand entschlossen, aus dem Teambewerb am Sonntag eine zweite Einzelkonkurrenz zu machen.

 

Bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt machten Niederschlag, der auf den Brillen gefror, und Wolken beide Rennen zu einer besonderen Herausforderung: Izzi Hämmerle meinte “Ich weiß nicht, wie der Kurs aussieht. Ich habe ihn nie ganz gesehen, ich bin ihn nur gefahren”. Allerdings konnten sich die Teilnehmer schon recht gut darauf einstellen – die Bedingungen während der gesamten Woche waren identisch … ganz im Gegensatz zur Woche davor, die die Österreicher bei -30 Grad in Banff trainierten.

 

Am Samstag zeigte das rot-weiß-rote Team eine geschlossene Mannschaftsleistung. So geschlossen, dass gleich 3 Mann ins kleine Finale einzogen und dort nach einem Fotofinish auf die Schlussränge 5 (Julian Lüftner), 6 (Izzi Hämmerle) und 7 (Lukas Pachner) fuhren. Insbesondere im Halbfinale und in den beiden Finali machten sich die Bedingungen deutlich bemerkbar: Weil recht wenig Shaper auf dem Kurs waren, musste der jeweilige Führende “Schneepflug” spielen und für die Nachfolgenden einen schnelleren Kurs bereiten. So lag Izzi Hämmerle in seinen letzten beiden Heats bereits deutlich in Führung und musste hinnehmen, dass das restliche Feld im letzten Laufdrittel jeweils deutlich näher kam.

 

Die Qualifikation wird immer am Tag vor dem Rennen gefahren – wie bei Doppelveranstaltungen üblich, gab es für das zweite Rennen am Sonntag keine Qualifikation, dafür bleibt schlicht keine Zeit. Es stehen dafür alle Athleten am Start – es wird nur eine zusätzliche Runde gefahren, es wurde also ein 1/16-Finale mit 3er-Heats eingeschoben, das alle Österreicher locker überstanden. Izzi Hämmerle, Julian Lüftner, Lukas Pachner und Jakob Dusek zogen sicher ins Viertelfinale ein, wo sich Hämmerle und Dusek im ersten Heat per Fotofinish ins Halbfinale kämpften, Pachner und Lüftner folgten ihnen. 4 der 8 Semifinalplätze gingen damit an rot-weiß-rot.

 

Im Semifinale begrub ein Sturz von Lucas Eguibar unmittelbar vor Izzi Hämmerle dessen Finalhoffnungen, der Montafoner stürzte zwar nicht, verlor aber zu viel Speed. Im zweiten Semifinale stürzten Pachner und Perathoner, Julian Lüftner fuhr solo ins große Finale. Im kleinen Finale schnappte Hämmerle sich Platz 6 unmittelbar vor Lukas Pachner. Nach zwischenzeitlich guter Platzierung im Heat, musste Julian Lüftner letztlich mit Rang 4 vorlieb nehmen – Jakob Dusek hielt Österreichs Fahnen mit Rang 2 hoch.

 

Samstag:

 

Sonntag:

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