Snowboardcross: Weltcup-Testbatterie auf neuer Startanlage

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Im Zeitraum vom 14.-16. September findet im Olympiazentrum Vorarlberg eine intensive Testbatterie für das Snowboardcross-Weltcup-Team statt. Die Athleten werden dabei vor dem Saisonstart auf ‘Herz und Nieren’ geprüft.

 

Seit Beginn der Saison 2014/2015 läuft sie bereits – die vom ÖOC mitfinanzierte Kooperation zwischen dem Olympiazentrum Vorarlberg und den ÖSV-WC-Snowboardcrossern. Wir fungieren dabei als Knotenpunkt in der Athletik-Arbeit im weitesten Sinne (inkl. Ernährungsberatung, medizinische Tests etc.) und unterstützen das gesamte Weltcup-Team ganzjährig. Wir führen sämtliche Tests durch, planen diverse Trainings und gestalten sie in Vorarlberg. Im Heeresleistungssportzentrum Dornbirn, das ja ins das Olympiazentrum integriert ist, sind alleine vier Athleten stationiert: Alessandro und Luca Hämmerle, Julian Lüfter und Christine Holzer.

 

Neue Startanlage in Dornbirn

 

Für die Optimierung der Trainingsarbeit haben wir aus den Projektmitteln des ÖOC eine neue Startanlage finanzieren können. Es handelt sich dabei um Weltcup-Startgates der Firma Settele, die mit Hilfe einer Masterarbeit an der FH Technikum Wien mit Messtechnik ergänzt wurde. Auch der Nachwuchs des Vorarlberger Skiverbands hat die Möglichkeit die Anlage zu nutzen.

 

Olympiazentrums-Leiter Sebastian Manhart freut sich über die neuen Möglichkeiten: ‘Neben dem ÖOC – und hier besonders Dr. Peter Mennel – gilt unser großer Dank der Stadt Dornbirn. Bürgermeisterin Andrea Kaufmann und Sportstadträtin Marie-Louise Hinterauer haben es möglich gemacht, dass wir die Anlage in unmittelbarer Nähe zum Olympiazentrum aufstellen dürfen und somit wirklich perfekte Trainingsbedingungen für die Snowboarder und auch Skicrosser schaffen konnten.’

 

SBX-Testbatterie diese Woche in Dornbirn

 

Die ÖSV-Snowboardcrosser starteten vor zwei Wochen mit einem Sprung ins kalte Wasser – dem ersten Trainingskurs nach der Sommerpause im Tirol. Canyoning, Bike-Bergtouren, Bike-Bergsteigen und vieles mehr stand auf dem dichtgedrängten Trainingsplan. Nun steht eine lange WM-Saison an. Wie bereits in den vergangenen Jahren gilt es wieder die Entwicklungsschritte zu dokumentieren bzw. zu analysieren welche athletischen Fortschritte die Sportler gemacht haben.

 

Zu diesem Zweck findet gerade eine dreitägige Testbatterie im Olympiazentrum statt. Neben ÖSV-Snowboardchef Christian Galler ist das SBX-WC-Team und Fahrer aus dem EC-Team anwesend: Markus SchairerAlessandro und Luca Hämmerle, Julian Lüfter, Lukas Pachner, Christine Holzer, Christoph Maurer und Victoria Boric. Hanno Douschan wird die Tests nachholen.

 

Für Christian Galler sind die aktuellen Entwicklungen der nächste Schritt hin zur Stabilisierung von Spitzenleistungen: ‘Die Kooperation mit dem Olympiazentrum läuft nun bereits die 3. Saison und konnte nun weiter vertieft werden. Wir werden die optimalen Bedingungen hier nutzen um uns perfekt auf nächsten Großereignisse – in den kommenden 3 Jahren stehen 2 Weltmeisterschaften und die Olympischen Winterspiele 2018 auf dem Programm – vorzubereiten. Die erste Bewährungsprobe steht ja bereits Anfang Dezember mit den 2 Weltcuprennen im Montafon an.’

 

Sportwissenschafter Kristian Krause, der das SBX Projekt leitet: ‚Die drei Tage haben es in sich. Neben den ganzen medizinischen Tests werden auch diverse Rumpftests durchgeführt. Highbox Jump Tests, Wingate Tests, Krafttests, Hindernis-Parcours – die Athleten werden wirklich auf Herz und Nieren geprüft‘.

 

Zusätzlich wird erstmals die Kraft-, Reaktions- und Startzeit-Analyse am Startgate durchgeführt. Hierfür wird unser Sportwissenschaft-Team durch Gerhard Waldhans (Student an FH Technikum Wien) unterstützt, der die Kraftaufnehmer im Rahmen seiner Masterarbeit konstruiert und einsatzbereit gemacht hat.

 

Das SBX-WC-Team reist bereits am 19. September zum Schneekurs ab und hat die Möglichkeit die Startanlage im Anschluss an die Tests noch für Trainings zu verwenden oder die zwei Tage zur Regeneration oder für Teambuilding zu nutzen.

 

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