Silber im Teambewerb: Katharina Liensberger holt Medaille in PyeongChang!

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Schon vor dem neu ins olympische Programm aufgenommenen Teambewerb war Österreich als Nummer 1 bei den alpinen Ski-Bewerben festgestanden. Bei der Olympia-Premiere gab’s für das ÖSV-Team – in der Aufstellung Katharina Liensberger, Stephanie Brunner (wurde nicht eingesetzt), Katharina Gallhuber, Manuel Feller, Michael Matt, Marco Schwarz – Rang zwei und damit die Silbermedaille. Im Finale musste man sich der Schweiz mit 1:3 geschlagen geben. Für den Ehrenpunkt im Finale sorgte Katharina Liensberger, die alle ihre 4 Duelle als Startläuferin gewinnen konnte und dabei unter anderem Slalom-Olympiasiegerin Frida Hansdotter geschlagen hat. Österreich hatte auf dem Weg ins Finale Südkorea und Schweden mit jeweils 4:0 bzw. Norwegen mit 3:1 ausgeschaltet.

 

In der ersten Runde setzten sich die rot-weiß-roten Athleten gegen Gastgeber Südkorea klar mit 4:0 durch, im Viertelfinale wartete dann bereits das Duell mit Goldfavorit Schweden. Liensberger gewann ihren Lauf gegen Olympiasiegerin Hansdotter und nachdem auch Gallhuber und Matt sich gegen ihre direkten Kontrahenten durchsetzen konnten, stand der Aufstieg von Österreich bereits nach drei Läufern fest. Da Goldmedaillengewinner Myhrer gegen Manuel Feller ausschied, ging auch dieses Duell mit 4:0 an das ÖSV-Team. Im Halbinfale lautete der Gegner Norwegen und wieder ging Liensberger als Startläuferin ins Rennen. Die erst 20jährige zeigte erneut eine beeindruckende Leistung und stellte auf 1:0 für Österreich. Alles offen war nach Lauf zwei, denn Matt unterlag gegen Nestvold-Haugen. Im dritten Duell traten Gallhuber und Haver-Loseth gegeneinander an. Nach Fehlern im oberen Teil lag die Niederösterreicherin zurück, dank eines Schlussspurts und gleichzeitigem Fehler der Norwegerin gelang Gallhuber noch der Sieg, Österreich führte mit 2:1. Die Entscheidung fiel also im letzten Lauf zwischen Schwarz und Foss-Solevaag, der Kärntner Slalom-Spezialist riskierte alles und brachte das rot-weiß-rote Team mit dem 3:1 ins Finale.

 

Damit ging es im großen Finale im Kampf um Gold gegen den Nachbarn aus der Schweiz. Die Eidgenossen setzten sich zuvor klar mit 4:0 gegen Ungarn, dank der Zeit nach einem 2:2 gegen Deutschland und schließlich im Halbfinale nach einem 3:1 gegen Weltmeister Frankreich durch und hatten damit ebenfalls bereits Edelmetall fixiert. Wieder begann Katharina Liensberger und auch gegen Denise Feierabend gelang der nächste Sieg, wieder stand es 1:0 für Österreich. Der Schweizer Ramon Zenhauesern stellte im Duell gegen Michael Matt auf 1:1 und nach dem Lauf zwischen Gallhuber und Holdener lagen die Eidgenossen mit 2:1. Da auch Schwarz gegen Yule verlor, ging das große Finale mit 3:1 an die Schweiz, die damit bei der olympischen Premiere über Gold jubeln durften.

 

“Dass ich alle Läufe gewonnen habe, macht die Medaille für mich persönlich noch mehr wert. Wir hatten ein super motiviertes Team. Ich freue mich riesig”, strahlte Katharina Liensberger. “Nur ein starkes Team kann da ins Finale kommen. Das haben wir bewiesen. Ich glaube, wir können zufrieden sein, waren ja alles andere als Favoriten”, meinte Michael Matt.

 

Für Vorarlberg hat diese Medaille beinahe historischen Wert, weil sie eine lange medaillenlose Periode beendete. Letzter Medaillengewinner aus Vorarlberg war zuvor nämlich Mario Reiter mit Kombi-Gold in Nagano 1998.

 

 

© Text: tw. ÖOC/TT, Fotos: GEPA pictures/ Mathias Mandl

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