Verena Zaisberger – das Schützentalent von Null auf 100

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Aufstieg im Schnelltempo – so könnte man die sportliche Laufbahn der 15-jährigen Verena Zaisberger wohl am besten beschreiben. Zwischen dem Zeitpunkt, als Verena sich zum ersten Mal mit dem Schützensport auseinandersetzte, und ihrer WM-Teilnahme liegen gerade mal zwei Jahre.

 

Vor erst zwei Jahren hat Verena mit dem Schießen begonnen – ohne Riemen. Zur Erklärung für alle, die nichts mit dem Schießsport zu tun haben: Wer mit dem Sport beginnt, fängt liegend an, mit einer Stütze für das Gewehr, damit man sich rein auf das Zielen konzentrieren kann. Mit einem Riemen – also ohne Stütze und mit dem Gewehr in der Hand liegend, hat Verena dann vor eineinhalb Jahren begonnen.

 

Nach einer so kurzen Zeitspanne qualifizierte sich Verena bereits für die WM in Granada/Spanien, die Anfang September stattfand. ‘Dass man nach nur so kurzer Zeit an einer WM teil nimm ist nicht Gang und Gebe und ich kann nur sagen – ich hab viel trainiert. Sehr, sehr viel trainiert und viele Abstriche gemacht. Mein Training war jedes Mal sehr intensiv und bestand vor allem aus Technik und nebenbei auch aus Koordinations- und Konzentrationsübungen’, erklärt die Hohenemserin, die sowohl von Wolfram Waibel Jun. und auch Wolfram Waibel Sen. Trainiert wird – im Verein und auch Olympiazentrum Vorarlberg. Auf die Frage nach ihrem Erfolgsrezept meint sie: ‘Ich glaube, dass ich schon als ich begonnen habe zu schießen, einen sehr großen Ehrgeiz entwickelt habe. Ich wollte gut sein, nein – ich wollte von  Anfang an die Beste sein und ständig besser werden. Das in Kombination mit dem vielen Training hat meiner Meinung nach zum schnellen Erfolg geführt’.

 

Die 15-jährige besucht derzeit das Musikgymnasium in Feldkirch und spielt leidenschaftlich gerne Harfe. Eine Schützin, die Harfe spielt? Eine sehr ungewöhnliche Kombination. ‘Ich finde es ist ein super Ausgleich und es gibt auch einige Parallelen, vor allem was die Konzentration betrifft. Ich bin überzeugt, dass ich gerade im mentalen Bereich von der Musik sehr viel in den Sport mitnehmen kann und auch umgekehrt. Andererseits ist es natürlich sehr konträr, was mich aber auch reizt’, so Zaisberger.

 

Als nächstes Ziel hat sich Verena die Verbesserung im Bereich Luftgewehr gesetzt. Ebenfalls möchte sie im Kader weiter vorrücken und es bei den nächsten internationalen Wettkämpfen bis ins Finale schaffen.

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