Vorbereitung auf die Kunstturn-Weltmeisterschaften in Doha

    Vorbereitung auf die Kunstturn-Weltmeisterschaften in Doha 01

Vom 25. Oktober bis 3. November finden in Doha (Katar) die Weltmeisterschaften 2018 im Kunstturnen statt. Insgesamt werden 282 Frauen und 304 Männer aus 80 Ländern aller Kontinente teilnehmen.

 

Bei dieser Weltmeisterschaft 2018, der ersten im arabischen Raum, werden alle 14 Bewerbe des Olympiaprogramms ausgetragen. Für die Finalentscheidungen muss man sich während eines viertägigen Mammut-Bewerbs qualifizieren: Österreichs Männer wurden in die zweite von zehn Subdivisionen am Donnerstag, 25. Oktober gelost. Die ÖFT-Frauen folgen am Samstag, 27. Oktober in der vierten von elf Subdivisionen. Die Endergebnisse werden stets erst am späten Abend des Folgetags feststehen.

 

In Doha fallen bereits die ersten Entscheidungen in der Olympia-Qualifikation für Tokio 2020: Die jeweils drei besten Teams bei Frauen wie Männern sichern sich bei der WM 2018 ihre Quotenplätze. Bei der darauf folgenden WM 2019 in Stuttgart – bei der dann das Gros der Olympiatickets vergeben wird – dürfen bei Frauen wie Männern nur jeweils diese besten 24 Mannschaften wieder an den Start gehen. Die Länder ab dem heurigen WM-Platz 25 erhalten bei der WM 2019 maximal drei Startpätze und haben damit im Rennen um die Olympia-Startplätze schlechtere Karten.

 

Auch vier Vorarlberger sind unter der ÖFT-WM-Delegation: Elisa Hämmerle, Fabio Sereinig, Maximilian Tamegger und Matthias Schwab. Lubomir Matera wird als Trainer dabei sein.

 

Marlies Männersdorfer wäre natürlich auch nominiert gewesen. Sie hat sich am Sonntag beim Training in Innsbruck jedoch eine schwere Ellbogen-Verletzung zugezogen. Nationaltrainer Dirk van Meldert: „Marlies‘ Stufenbarren-Griffleder hat blockiert, dadurch konnte sie die Hand bei einem an sich einfachen Element nicht wie beabsichtigt vom Holm lösen. Es war jedenfalls kein sportlicher Fehler der Grund für ihren bösen Unfall. Dieser ist für das gesamte Team natürlich ein herber Rückschlag. Wir werden Marlies – die heuer einen immensen Fortschritt erzielt hat, den sie nun nicht unter Beweis stellen kann – bei der Weltmeisterschaft in Doha sehr vermissen.“

 

Während Elisa Hämmerle und Matthias Schwab den Großteil ihres Trainings in Innsbruck absolvieren, sind Fabio Sereinig und Maximilian Tamegger fast täglich im Olympiazentrum. “Wir haben unglaublich viel und hart trainiert. Im Prinzip steht die WM seit einem Jahr im Fokus. Unser Trainingspensum ist seit Monaten sehr hoch – inklusive Regenerationsprogramm kommen wir auf 30 Stunden in der Woche”, schildert Max Tamegger.

 

“Ich habe im Mai meine Matura gemacht. Seither kann ich mich voll und ganz auf das Training konzentrieren und habe sehr hart daran gearbeitet. Ich erwarte mir, dass sich dieses Training nun ausgezahlt, dass dadurch die Nervosität wegfällt und, dass ich die Übungen die ich immer und immer wieder trainiert habe auch im Wettkampf umsetzen kann ohne, dass ärgerliche Fehler passieren”, so Fabio Sereinig.

 

Quellen: ÖFT

Bilder: Olympiazentrum Vorarlberg

 

 

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