Tokio 2020: Workshop der Olympiazentren

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Workshop der Olympiazentren: Tokio 2020 als Hauptthema

 

40 Spezialisten (Sportwissenschaftler, Mediziner, Physiotherapeuten und Ernährungsberater) aus den sieben heimischen Olympiazentren nehmen in Innsbruck an einem zweitägigen Olympic Austria-Workshop teil. Im Hauptfokus steht die bestmögliche Tokio-2020-Vorbereitung.

 

Während im nahen Seefeld die Nordische Ski-WM läuft, plant man in Tirols Hauptstadt – auf Einladung des Österreichischen Olympischen Comités – für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio. Zwei Tage lang werden die bevorstehenden Herausforderungen analysiert. Bis Mai soll dann ein erstes „Manual“ für Athleten, Coaches und Sportverbände vorliegen.

 

Zu den wichtigsten Themen, die von den Experten der Olympiazentren (Olympiazentrum Campus Sport Tirol Innsbruck, Linz/Oberösterreich, Salzburg-Rif, Dornbirn/Vorarlberg, Klagenfurt/Kärnten, Wien-Schmelz, St. Pölten/Niederösterreich) aufbereitet werden, zählen: Wie kann man sich bestmöglich auf die zu erwartenden Temperaturen an die 40 Grad bzw. der extrem hohen Luftfeuchtigkeit einstellen? Mit welchen Bedingungen ist im Olympischen Dorf zu rechnen, welche Herausforderungen warten auf die Athleten? Wie lässt sich die Zeitumstellung schnellstmöglich verkraften? Wie sportgerecht ist die japanische Kost? „Wir haben Fragen dieser Art in der Vergangenheit nur im kleinen Kreisdiskutiert. Jetzt geht’s darum, das gesamte Know-how zu bündeln,gemeinsame Strategien und Konzepte zu entwickeln“, erläutert ÖOC- Generalsekretär Peter Mennel.

 

„Noch sind’s 515 Tage bis zur Eröffnungsfeier in Tokio. Aber die Zeit drängt: Heuer stehen in Japan bereits mehr als 20 Test-Events auf dem Programm. Ziel muss sein, unsere potentiellen Olympia-Starterinnen und –Starter bzw. ihre Coaches schon im Vorfeld auf alle Unsicherheiten und Herausforderungen vorzubereiten. Das Feedback der Test-Events werden wir dann in das endgültige Handbuch für Tokio einfließen lassen“, sagt ÖOC- Sportdirektor Christoph Sieber.

 

„Ohne Top-Betreuung dürfen wir uns auch keine Top-Leistungen erwarten. Der ständige Informationsaustausch untereinander, das Vernetzen von Strukturen garantiert eine ständige Weiterentwicklung“, ist Gaby Madlener, ÖOC-Beauftragte für Olympiazentren, überzeugt.

 

Fakten & Zahlen zum Workshop:

  • Österreich verfügt derzeit über insgesamt 7 Olympiazentren – Olympiazentrum Campus Sport Tirol Innsbruck, Linz/Oberösterreich, Salzburg-Rif, Dornbirn/Vorarlberg, Klagenfurt/Kärnten, Schmelz/Wien, St. Pölten/Niederösterreich. Die Olympia-Zentren bieten den heimischen Top- Athleten Sportmedizinische und sportwissenschaftliche Betreuung auf höchstem Niveau. Zur professionellen Rundum-Betreuung in den Olympiazentren gehören u.a. Trainingsdurchführung und -steuerung, Leistungsdiagnostik, medizinische und physiotherapeutische Betreuung, Regeneration, Ernährungsberatung sowie Karriereplanung.
  • Das Olympiazentrum Vorarlberg hat das Konzept des Prozesses erstellt und ist für die Moderation des Workshops verantwortlich.
  • Erstmals beim Olympic Austria-Workshop mit dabei ist das OZ Niederösterreich, das im vergangenen November in den Verbund der Olympiazentren aufgenommen wurde.
  • Als Workshop-Gastgeber fungiert das Olympiazentrum Campus Sport Tirol Innsbruck.

 


© Fotos: GEPA pictures/ Hans Osterauer

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