Bargehr/Mähr beenden Olympic Sailing Week auf Rang 3

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In den vergangenen drei Tagen stand das Segelrevier der olympischen Spiele 2020 vor Enoshima ganz im Zeichen der Olympic Sailing Week. David Bargehr und Lukas Mähr legten dabei nach Anlaufschwierigkeiten vier Topplatzierungen en suite hin und beendeten die Regatta auf Rang drei.

 

Ein Monat im Land der aufgehenden Sonne. So lange weilen die OeSV-Teams bereits in Japan. Mit der Olympic Sailing Week endete das einmonatige Trainingslager in dessen Rahmen auch der World Cup in Gamagori gesegelt wurde und die heute zu Ende gegangene Olympic Sailing Week vor Enoshima.

 

Bei den 470ern starteten David Bargehr/Lukas Mähr mit einem 18. und einem 15. Rang denkbar schlecht in die Regatta. Mit Platz vier in der dritten und letzten Wettfahrt am Freitag fand man aber noch einen versöhnlichen Abschluss und nahm Selbstvertrauen für den nächsten Tag mit. Selbstvertrauen, das man auch gleich aufs Wasser brachte. Vier, zwei, zwei lauteten die Ergebnisse am Samstag. Damit schob man sich auf Platz drei vor. Da aufgrund des herannahenden Typhoon die erste Wettfahrt am Sonntag abgebrochen werden musste, beendeten sie die Regatta auch auf Rang drei.

 

„Wir haben aufgrund des starken Regens keine 20 Meter weit mehr gesehen. Es war gut, dass abgebrochen wurde. Zum Glück haben wir gestern bereits unsere Hausaufgaben gemacht. Aufgrund des Nordwinds, der vom Land kommt, war es schwierig zu segeln. Durch die lange Zeit, die wir bereits hier sind, wussten wir aber, wie es funktioniert. Zudem hatten wir ein gutes Setup, waren schnell und konkurrenzfähig. Die Regatta zeigte erneut wie wichtig die vielen Trainings im Olympiarevier sind“, so Lukas Mähr.

 

Zufrieden mit den Leistungen war auch Bundestrainer Georg Fundak, der das Duo nur loben konnte: „Sie sind einfach gut. Auf der Vorwind waren sie sicherer als die Briten, die die Regatta gewonnen haben.“ Insgesamt zog er ein sehr zufriedenes Resümee über die letzten Wochen in Japan: „Grundsätzlich war zu sehen, dass wir International top sind. Im 470er hat man gesehen, egal welche Bedingungen vorherrschen, wir können gut mitspielen. Im 49erFX gibt es noch ein paar Punkte die man aufholen muss. Wir haben viele Stärken aber auch Schwächen gezeigt, müssen die nächsten Monate gut und genau planen um für die WM vor Aarhus bestmöglich vorbereitet zu sein. Wir werden nächstes Jahr am 18. August auch wieder zurückkommen nach Enoshima für weitere Trainingseinheiten.“

 

Am morgigen Montag werden noch die Container gepackt, ehe am Abend der Flieger Richtung Heimat abhebt. Für David Bargehr/Lukas Mähr geht es danach weiter nach Split (CRO). Bis Weihnachten stehen im Rhythmus eine Woche Split, eine Woche zuhause, vor allem Techniktraining und Manöver auf dem Programm.

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