Ben Bildstein – Grundumsatzmessung mittels hochwertiger technischer Ausstattung

    Ben Bildstein – Grundumsatzmessung mittels hochwertiger technischer Ausstattung 01

Seit der umfassenden Neuausstattung unserer Sportmedizin im vergangenen Sommer verfügen wir im Olympiazentrum Vorarlberg über eine sehr hochwertige technische Ausstattung – dazu gehört unter anderem auch die Canopy-Haube. Mittels dieser Haube lässt sich eine genaue Grundumsatzmessung durchführen – ein wesentliches Detail, wenn es um die Leistungsfähigkeit von Spitzensportlern geht. Segler Ben Bildstein legte sich heute unter die Haube.

 

Der Grundumsatz oder auch „base metabolic rate“ (BMR) ist die Grundlage für ein individuelles Gewichtsmanagement. Diese Messung zeigt sofort, wie viel Energie nüchtern und in absoluter Ruhe verbraucht wird. Der Grundumsatz ist der Energieverbrauch eines Menschen bei völliger Ruhe und Entspannung, frühestens acht Stunden nach der letzten Nahrungsaufnahme, im Liegen. Der Grundumsatz variiert zwischen Personen gleichen Alters, Gewicht und Geschlecht stark, da die Körperzusammensetzung eine wichtige Rolle spielt. Je besser die Organe arbeiten, desto höher ist der Grundumsatz, und desto besser ist der Stoffwechsel. Wer mehr Muskelmasse hat, verbraucht auch mehr Energie. Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel.

 

Bei der Canopy Haube wird der Stoffwechsel über die Ausatmung bestimmt. Die Frequenz und Tiefe des Atems und das Atemvolumen wird erfasst. Es wird Sauerstoff-Aufnahme und Kohlendioxid-Abgabe gemessen. Dadurch lässt sich genau ermitteln, wie viel Energie umgesetzt wird. Das bedeutet, dass man kann Rückschlüsse darauf ziehen kann, wie viele Kohlenhydrate und Fett der Körper in Ruhe zur Aufrechterhaltung aller Körperfunktionen benötigt.

 

Aufgrund der Ergebnisse können unsere Sportwissenschafter und Ernährungswissenschafter die individuell optimale Ernährung und Trainingsbelastung planen.

 

Sportwissenschafterin Antje Peuckert: „Die Grundumsatzmessung mit der Canopy-Haube ist ein einzigartiges Messverfahren, das viele Normwerte für weniger trainierte Personen hinterlegt hat. Wir konnten in den letzten Monaten jedoch durch zahlreiche Tests und Messungen enorm viele Daten über gut trainierte Personen bzw. Hochleistungssportler sammeln und dieses Wissen sehr effektiv in die Ernährungs- und Trainingspläne unserer Kaderathleten einbauen.“

 

Ernährungsexperte Martin Rinderer: „Nehmen wir Ben Bildstein als Beispiel. Er ist ein Athlet, der leicht Gewicht verliert, wenn er das Essen nicht optimal bzw. ausreichend zuführt und genügend Krafttraining hat. Beides ist in seiner Sportart nur sehr schwer ideal unterzubringen. Unser Ziel ist also eine genauere Analyse seines Stoffwechsels. Was und vor allem wie viel verbraucht sei Körper in Ruhe. Wenn wir die Werte in Ruhe wissen und dazu seinen genauen Trainingsplan kennen, können wir den Gesamtbedarf sinnvoll einschätzen. Er muss gesund und langfristig einige Kilo zunehmen. Idealerweise Muskelmasse und kein Körperfett. Klingt einfacher als es ist, denn natürlich kommen noch Erschwernisse dazu wie z.B. das viele Reisen, Stress, Jetlag, nicht immer die Kontrolle übers Essen zu haben etc. Die Grundumsatzmessung erleichtert uns das Arbeiten hier enorm.“

 

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