Art of Hosting and Harvesting

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Im Olympiazentrum Vorarlberg hat sich in den letzten beiden Jahren als Weiterentwicklung bestehender Kompetenzen ein für die künftigen Aufgaben sehr wesentlicher Kompetenzschwerpunkt herausgebildet: The Art of Hosting and Harvesting, die Kunst ein guter Gastgeber zu sein, ist ein Bündel an Haltungen und Methoden, die dazu befähigen, verschiedenste Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse zu begleiten. Nach Simone Schmelzenbach, Nicola Stadler, Christine Popp und Sebastian Manhart in den letzten beiden Jahren sind beim diesjährigen AoH-Training des Büros für Zukunftsfragen Antje Peuckert, Simon Nußbaumer, Natalie Scherer und Tobias Weidinger mit dabei, Christine Popp ist sogar Teil des Hosting-Teams.

 

Die Kernaufgabe des Olympiazentrums ist es, auf partnerschaftlicher Basis Athleten, Fachverbände und sonstige Institutionen zu beraten, zu begleiten und zu unterstützen. Aus dieser begleitenden und unterstützenden Rolle ergibt sich zwangsläufig, dass die Entscheidungen beispielsweise in einer Sportart im jeweiligen Landesfachverband zu treffen sind. Letztlich müssen die Entwicklungen und Ergebnisse ja auch von diesem verantwortet werden. Die Eigenverantwortung ist auch in der Vorarlberger Sportstrategie als Erfolgsfaktor verankert.

 

Das, was die Mitarbeiter des Olympiazentrums also benötigen, ist die Kompetenz, diese Prozesse gut zu begleiten und nicht die Kompetenz, Sportlern oder Verbänden Entscheidungen abzunehmen. Sehr oft sind an solchen Prozessen eine Vielzahl an Personen beteiligt. Herausforderung ist es, einen Prozess zu gestalten, in den alle diese Personen wertschätzend eingebunden sind und dessen Ende eindeutige Festlegungen stehen, die aus dieser Gemeinschaft heraus getroffen wurden. Die dafür nötigen Haltungen (AoH weist übrigens eine große Schnittmenge zu Success is a mindset auf) und Kompetenzen werden in einem dreitägigen Training vermittelt.

 

Mit diesem Kompetenzaufbau rüstet sich das Olympiazentrum nicht nur dafür, Landesfachverbände gut begleiten zu können, sondern beispielsweise auch Gemeinden bei der Entwicklung des Bewegungsangebotes für ihre Bürger (>>bewegte Gemeinde) und das Land Vorarlberg bei der Weiterentwicklung der Sportstrategie. Mögliche Nutznießer dieser Kompetenz könnten auch Bundesfachverbände sein.

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