Jeannie Kessler über die World Beach Games und ihren fünften Platz

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Jeannie Kessler ist wieder zurück aus Doha. Als einzige österreichische Ringerin war die Athletin des KSK Klaus bei den World Beach Games im Wüstenstaat Katar dabei. In der Disziplin Beach Wrestling gewann die 22-Jährige zwar keine Medaille, doch bleibt für die Vorarlbergerin dieses Event unvergessen.

 

„Das Kreuzfinale wäre möglich gewesen, hätte ich nicht gegen die Amerikanerin so unglücklich verloren“, verweist Kessler auf die strittige Entscheidung in diesem Duell, welches sie mit 0:3 abgab. Doch gegen die starke Ukrainerin Kateryna Zhydachevska war am Ende kein Kraut gewachsen. Was bleibt, ist der fünfte Platz und die Tatsache, knapp an einem Bronzerang vorbeigeschlittert zu sein. „Sportlich gesehen war das für mich eine megacoole Erfahrung“, bilanziert die Athletin des KSK Klaus. „Sie hat sich hervorragend präsentiert“, macht RSVV-Landestrainer Kai Nöster deutlich. Er sei stolz auf ihre Leistung.

 

Schon die Anreise in die Wüstenmetropole war für Jeannie Kessler und RSVV-Landestrainer und ÖRSV-Nationaltrainer Kai Nöster ein Erlebnis. Wären da nicht die extremen Temperaturen. „Als wir aus dem Flughafen raus sind, war es wie, als würden wir wie gegen eine Wand laufen. So hat sich die Hitze gestaut“, erzählt sie. Im Hotel waren alle Nationen zusammen, sodass auch unter sämtlichen Sportlern ein ständiger Austausch vorhanden war. Schon vor den eigentlichen Wettkämpfen im Beach Wrestling erlebte Kessler einen ihren emotionalen Höhepunkte bei diesem Sportevent. Sie durfte die österreichische Fahne bei der Eröffnungszeremonie tragen. „Für mich ist das nicht nur eine Ehre, sondern bleibt auch unvergessen.“

 

Alle teilnehmenden Sportlerinnen und Sportler hatten einen gemeinsamen Gegner: die Hitze. Zwei Trainingstage standen unter der prallen Wüstensonne auf dem Programm. Anstrengend sei es gewesen. Schließlich waren es mitunter 50 Grad, Schatten weit und breit keiner zu sehen. Dennoch meisterte Kessler, gemeinsam mit Kai Nöster, auch diese Hürde. Sie war gut vorbereitet und fühlte sich fit, doch am Ende reichte es nicht zu einer Medaille. Sie schlitterte knapp am Semifinale vorbei. „Ich werde mehr und besser trainieren und hoffen, dass ich vielleicht bei den nächsten World Beach Games wieder mit dabei sein kann“, so Jeannie Kessler abschließend.

 

 

© Text: RSVV, Fotos: GEPA pictures, ÖOC/Schwabl, RSVV/Nöster

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