Kraftraum: Sanierung bringt Mehrwert für Spitzenathleten

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DER zentrale Raum jeder Spitzensporteinrichtung, der Kraftraum, konnte in den letzten Wochen im Olympiazentrum deutlich optimiert werden. Heute konnten nun erstmals Athleten den neuen Raum nützen. Bereits am Freitag hatte Sportlandesrätin Dr. Barbara Schöbi-Fink die verbesserte Infrastruktur in Augenschein genommen.

 

Geschäftsführer Sebastian Manhart freut sich sehr über die gefundene Lösung: “Wir können den von uns betreuten Athleten nun deutlich bessere Trainingsbedingungen bieten. Zielsetzung ist die Optimierung für diejenigen Athleten, die schon hier sind – es geht nicht um das Erschließen zusätzlicher Nutzergruppen. Vielen Dank an das Land Vorarlberg, das diese Weiterentwicklung ermöglicht hat! Vielen Dank auch an die Karatekas, die durch den Verzicht auf einige Quadratmeter Trainingsfläche viel beigetragen haben.”

 

Philipp Konnerth, der im Wesentlichen für die Planung des Trainingsbereichs verantwortlich war, erklärt das Prinzip hinter den Überlegungen: “Wir hatten viel zu wenig Platz – mit der dazugewonnenen Fläche und mit den zusätzlichen Plattformen können mehr Athleten gleichzeitig arbeiten. Ziel für die Ausstattung war es, die Qualität zu erhöhen – durch die neuen Geräte haben wir mehr Möglichkeiten und mehr Alternativen im Training. Die Athleten sind jedes Jahr ja mehrere Monate bei uns – da braucht es diese Bandbreite.”

 

Die Arbeit im Kraftraum ist die Basis für eine Leistungsentwicklung in allen Sportarten – parallel zur äußerst positiven Entwicklung der Vorarlberger Einzelspitzensportler und Landesfachverbände stieg die Auslastung der Trainingsfläche im Olympiazentrum auf ein Ausmaß, das eine Erweiterung unumgänglich machte. Die Überbrückungslösung bis zu einer endgültigen Lösung wurde im Tausch der Karatehalle mit dem Kraftraum gefunden – die nutzbare Fläche stieg durch den Tausch unter gleichzeitigem Abbruch der Garagen in der Halle von 160 m2 auf 240 m2.

 

Da Spitzensportler mit sehr hohen Lasten trainieren und auch die Kraftgeräte viel wiegen, wurde ein entsprechender, 12 cm starker Boden verlegt, dessen Aufbau aus Styropor, Spanplatten und drei unterschiedlichen Oberflächen besteht. Im hinteren Bereich wurden fünf (anstelle wie bisher drei) Stemmerplattformen angeordnet, unmittelbar davor wurde ein kompakter Kunstrasenstreifen platziert – für Sprünge, Sprints und um Gewichte zu ziehen. Im vorderen Teil des Kraftraums wurden Kunststoffplatten verlegt, auf denen die Kraftgeräte stehen. Die ursprünglichen Geräte, die großteils noch aus dem Jahr 1982 stammten, konnten erneuert werden. Mit HNG90 aus Kirchdorf an der Krems konnte ein Hersteller gefunden werden, der die Geräte individuell für das Olympiazentrum Vorarlberg nach Spitzensportanforderungen und auf Maß produziert hat.

 

Der neue Kraftraum

(c) Fotos (bis auf die ersten 2 Bilder): Land Vorarlberg/W. Micheli

 

“Baustelle” Kraftraum

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