Segeln: Sportdirektor zieht EM-Fazit

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Bargehr/Mähr mit starker EM-Performance
Die 470er bestritten ihre Europameisterschaft in Sanremo (ITA). Aufgrund schwieriger Bedingungen konnten nur wenige Wettfahrten absolviert werden. Umso bemerkenswerter war die starke Performance von David Bargehr und Lukas Mähr. Vor dem Medal Race lag das Duo auf dem vierten Gesamtrang. Im Medal Race touchierten sie beim Kampf um eine gute Startposition mit einem anderen Boot und bekamen von der Jury eine Strafdrehung verhängt. Daraufhin waren sie im Kampf um eine Medaille chancenlos und belegten schlussendlich den siebenten Gesamtrang. Für den Sportdirektor des österreichischen Segelverbandes, Matthias Schmid, war die Leistung des Duos, trotz des Missgeschicks im Medal Race, sehr zufriedenstellend: „Eine Medaille war absolut möglich. Es ist für mich höchst erfreulich, dass ihre Geschwindigkeit mit der absoluten Weltspitze mithalten kann. Die Entscheidung der Jury im Medal Race war grenzwertig. Somit ist es wirklich sehr schade, dass sie keine Medaille geholt haben.“ Während Bargehr/Mähr bereits am besten Weg zur WM-Form sind, muss das zweite österreichische Boot noch an seiner Form feilen. Nikolaus Kampelmühler und Thomas Czajka ist es in Sanremo nicht gelungen ihr volles Leistungsvermögen abzurufen. „Sie haben momentan einen Hänger. Aktuell sind sie bei weitem nicht in Topform und kämpften mit Krankheiten. Spätestens bei den Weltmeisterschaften müssen sie dann performen,“ gibt der OeSV-Sportdirektor die Marschroute vor. Die Weltmeisterschaften der 470er sind in diesem Jahr in doppelter Hinsicht spannend. Denn neben WM-Medaillen werden auch Olympia-Quotenplätze vergeben. Die 470er müssen bei den Weltmeisterschaften Anfang August im olympischen Revier von Enoshima/Japan bestehen.

 

49er-Duo Bildstein/Hussl mit schwankenden Leistungen

Während die 470er ihre Europameisterschaft in Sanremo austrugen, waren alle anderen Klassen in Weymouth (GBR) am Start. Die Bedingungen an der englischen Südostküste waren mit jenen in Italien nicht zu vergleichen. Die Athleten mussten ein wahres „Monsterprogramm“ absolvieren. In der 49er-Klasse wurden 20 Rennen gesegelt. Dabei blieben Benjamin Bildstein und David Hussl unter den hohen Erwartungen. Für die beiden war es das einzige Großevent in diesem Jahr vor der wichtigen WM in Auckland (NZL), bei der um Olympia-Nationentickets gesegelt wird. Trotz einer durchwachsenen Regatta können sich die beiden bei der WM durchaus Hoffnungen auf einen Olympia-Quotenplatz machen, wie Schmid bestätigt: „Leider haben sie sich etwas unter ihrem Wert verkauft. Sie haben zwei bis drei Fehler zu viel gemacht und sich dadurch um ein starkes Ergebnis gebracht. Dennoch ist der 14. Platz in Anbetracht der Fehler in Ordnung und ich bin positiv gestimmt, dass die beiden bei der WM konstanter segeln und das Olympiaticket lösen können.“

 

Quelle: Newsroom Austrian Sailing Federation

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