1. Weltcup-Sieg für Jonas Müller!

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Viel erfolgreicher hätte der Weltcup-Auftakt für Vorarlbergs Rodel-Asse nicht verlaufen können! Steu/Koller beginnen mit Rang 3, Jonas Müller holt sich gar seinen ersten Weltcup-Sieg!

 

Am Samstag beeindruckten Thomas Steu uns sein Tiroler Partner Lorenz Koller mit dem 3. Endrang in der Doppelsitzer-Konkurrenz. Nach dem 1. Lauf lagen die beiden noch auf Rang 8, die zweitbeste Laufzeit im 2. Lauf katapultierte sie noch aufs Stockerl. Dabei war ihre Antreten lange fraglich gewesen, Lorenz Koller hatte sich Anfang November noch einer Ellbogen-Operation unterziehen müssen. Thomas Steu: „Im ersten Lauf waren dumme Fehler dabei, wir haben aber gesehen, dass der Speed passt und im Finale voll riskiert. Es ist zwar nicht alles ganz aufgegangen, aber wir sind auf alle Fälle zufrieden, in Anbetracht der Vorgeschichte haben wir so ziemlich das Beste rausgeholt.“

 

Das neu gebildete 2er-Doppel mit Yannick Müller und seinem Partner Armin Frauscher hatte sich mit dem 3. Platz in der Qualifikation am Freitag auf Anhieb für ihr erstes Weltcuprennen qualifiziert, am Samstag belegten sie den höchst erfreulichen 11. Schlussrang bei ihrem Weltcup-Debüt. Yannick Müller: „Es war unser erster Renneinsatz im Doppelsitzer, ein wenig Nervosität war schon dabei. Wir haben speziell im ersten Lauf einige Fehler eingestreut, uns aber bestmöglich runtergekämpft. Das Ergebnis stimmt uns absolut zuversichtlich, jetzt gilt es die Entwicklung kontinuierlich fortzusetzen und Konstanz in die Leistung zu bringen.“

 

Am Sonntag ging’s dann noch weiter hinauf: Sprint-Weltmeister Jonas Müller, der noch nie vorher im Weltcup gewonnen hatte, beeindruckte mit Nerven aus Stahl. Nach einem Traumlauf 1. Lauf behielt er als Halbzeitführender die Ruhe, obwohl ein Konkurrent nach dem anderen an der starken Zeit des Russen Roman Repilov scheiterte. Mit der viertbesten Zeit im 2. Heat feierte er einen souveränen Heimsieg. Jonas Müller: „Hier in Igls vor der Familie und Freunden zwei solche Läufe runterzubringen war einfach nur geil. Ich bin mit einer gewissen Lockerheit an den Start gegangen, da ich bereits im Training gezeigt habe, dass ich ganz vorne mitfahren kann. Es war der perfekte Start, jetzt gilt es den Schwung nach Übersee mitzunehmen.“

 

In der abschließenden Teamstaffel holten sich Müller, Steu/Koller und Lisa Schulte zum Drüberstreuen noch Rang 2.

 

 

© Fotos: GEPA pictures

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