Izzi Hämmerle gewinnt Snowboardcross-Weltcup!

    Izzi Hämmerle gewinnt Snowboardcross-Weltcup! 01

2 – 3- 2- 1 … Die Platzierungen von Alessandro Hämmerle im Snowboardcross-Weltcup in den letzten Jahren. Wer drei Saisonen in Serie in der Gesamtwertung am Stockerl steht, hat es definitiv im vierten Jahr verdient, vom obersten Treppchen zu lachen …

 

Das Finale in Veysonnaz war an Spannung kaum zu überbieten. Denn neben Alessandro Hämmerle schafften es mit dem Italiener Omar Visintin und dem Australier Cameron Bolton zwei direkte Kokurrenten um die Gesamtwertung unter die besten vier. Im Finallauf führt Hämmerle lange (nachdem er alle Heats vorher souverän für sich entschieden hatte), bleibt immer vor Visintin und Bolton und muss dann erst kurz vor dem Ziel den Spanier Lucas Eguibar vorbeiziehen lassen. Der zweite Platz reicht dem Montafoner für seine erste Kristallkugel. Im kleinen Finale schaffte Julian Lüftner mit Rang 6 einen mehr als versöhnlichen Saisonabschluss.

 

Die Saison hatte für Izzi alles andere als wirklich erfreulich begonnen: Die ersten beiden Rennen in Cervinia, deren Streckenführung wenig mit einem klassischen Snowboardcross-Rennen zu tun hatte, beendete er auf den Rängen 17 und 21. Nach der WM ging’s auf Kurse, die wieder mehr Elemente und Banks, die sich zum Überholen eignen. In Feldberg fuhr der Gaschurner folgerichtig bereits auf Rang 6, in Baqueira Beret feierte er seinen ersten Saisonsieg. Mit diesem Sieg wurde auf einmal die Gesamtwertung zum Thema – auf Martin Nörl fehlten Hämmerle als Gesamtzweitem nur mehr knapp 200 Punkte, die Ausgangslage für das Saisonfinale in Veysonnaz war klar: Mit einem Sieg wäre Izzi von den Platzierungen der knapp 10 Mitkonkurrenten unabhängig.

 

Martin Nörl scheiterte im Achtelfinale, damit reduzierte sich der Pool der ernsthaften Konkurrenten um den bisherigen Leader. Runde für Runde verabschiedeten sich einzelne Fahrer aus dem Titelrennen, im Finale blieben nur mehr zwei übrig: Bolton und Visintin mussten kontrolliert werden, Eguibar durfte im Ziel vor Izzi sein. Fast den ganzen Finalheat führte Izzi, ehe sich Eguibar noch vorbeischob – kein unnötiges Risiko bis in Ziel eingehend, fuhr der Montafoner den Lauf taktisch klug zu Ende und kam mit einem guten Vorsprung vor seinen Gesamtwertungs-Konkurrenten über die Ziellinie. 10 Jahre nach Markus Schairer hatte Vorarlberg wieder einen Gesamtweltcup-Sieger!

 

 

© Fotos: GEPA pictures

 

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