Katharina Liensberger: Zwischenstopp in der Heimat

    Katharina Liensberger: Zwischenstopp in der Heimat 01

Auf einem kurzen Zwischenstopp in der Heimat befindet sich gerade Katharina Liensberger: Zwischen den Rennen in Nordamerika und denen in St. Moritz absolvierte die Olympia-Silberne von PyeongChang ein paar Einheiten im Olympiazentrum. Zwischendurch konnten wir ihr einige Fragen stellen …

 

Katharina, herzlichen Glückwunsch zu den ersten Rennen des heurigen Weltcup-Winters! Wie würdest du selber diesen Auftakt einordnen?

Das Ziel für die ersten Rennen war, an die Leistungen und Ergebnisse der Vorsaison anzuknüpfen – und das ist in Sölden, Levi und Killington recht gut gelungen. Auch wenn noch nicht alles nach Wunsch gelaufen ist, an die lange Zeit am Leadersitz kann ich mich jedenfalls sehr gut gewöhnen.

Das Fundament abzusichern und dann den Level Schritt für Schritt anzuheben ist der Ansatz. Daran möchte ich in den kommenden Rennen weiterarbeiten und mich allmählich steigern. Im Sommer konnte ich mich konditionell im Olympiazentrum gut auf den Winter vorbereiten. Beim Skitraining in Ushuaia waren die Bedingungen sehr gut – in Europa war’s bislang mangels Schnee eher schwierig. In der neuen Trainingsgruppe haben wir uns auch alle gleich gut zurecht gefunden und auch mit dem neuen Servicemann passt’s perfekt.

 

Waren die Rennen dann alle so wie erwartet?

Nein, absolut nicht – die Bedingungen waren schon sehr unüblich. Zuerst hatten wir in Levi weniger Schnee und deutlich höhere Temperaturen als üblich. Von dort sind wir direkt in die USA geflogen, wo uns in Killington dann tiefster Winter mit -20 Grad erwartet hat. Bei den Rennen war’s dort dann dafür schon wieder frühlingshaft warm …

 

Wie geht’s dir insgesamt? Wie hast du den Jetlag von den USA zurück verkraftet?

Ich fühle mich sehr gut … Der Jetlag hat mich schon ein bisschen getroffen, ich habe gestern ungewöhnlich lange geschlafen … Insgesamt sind wir diese Reisen aber gewohnt. Sich darauf einzustellen gehört ja auch zu meinem Job …

 

Wie geht’s bei dir weiter? Wo und wann bist du das nächste Mal im Renneinsatz?

Mein nächstes Rennen wird am 9. Dezember der Parallelslalom in St. Moritz sein. Ende dieser Woche geht´s mit dem Training auf Schnee weiter – es ist nur noch nicht sicher wann und wo. Die Vorbereitung auf St. Moritz wird vorerst im Fokus stehen.

 

Auf den Bildern ist eine Laserbehandlung zu sehen? Was macht ihr da, bist du verletzt?

Wir behandeln meinen Arm, dem es zum Glück schon wieder viel besser geht. Ich habe in Killington beim Einfädeln mit der Hand ins Tor, als ich den Stock verloren habe, einen Schlag auf den Arm abbekommen. Mit dem Laser können wir einfach die Regeneration beschleunigen, der kleine Bluterguss wird schneller abgebaut. Schließlich brauche ich die volle Kraft in meinem Arm schon bald wieder beim nächsten Event, dem Parallelslalom, auf den ich mich riesig freue.

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

THEMENFINDER OLYMPIAZENTRUM VORARLBERG

1. Ich bin ...

2. Sportart ...

3. Informationsart ...

a

Wer etwas verändern will,

muss neue Wege gehen.

Olympiazentrum Vorarlberg

UNSERE ATHLETEN SOCIAL MEDIA

[dc_social_wall id="1531"]
Free WordPress Themes, Free Android Games