SBX: Blaues Auge im Montafon

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    SBX: Blaues Auge im Montafon 02

Schairer Elfter – Vorjahressieger Hämmerle blieb im Fangnetz “hängen”

 

Einen unglücklichen Verlauf nahm am Freitag der Einzelbewerb für das österreichische Snowboardcross-Team beim Heimweltcup im Montafon. Vom ÖSV-Herrentrio im 32er-Finale überstand einzig Markus Schairer die Startrunde. Dort konnte der Vorarlberger dem ausgangs der ersten Kurve gestürzten Australier Cameron Bolton nicht mehr ausweichen und musste ebenfalls zu Boden. Damit war das Rennen für den Montafon-Sieger 2013 gelaufen, Schairer reihte sich am Ende als bester Österreicher auf dem elften Platz ein.

 

Bereits im Achtelfinale erwischte es Vorjahressieger Alessandro Hämmerle, der sich heute mit Rang 26 begnügen musste. Der Lokalmatador blieb in der fünften und letzten Steilkurve mit einem Arm im Fangnetz hängen und kam deshalb zu Sturz. Hauptabschürfungen im Gesicht Hämmerles zeugten davon, wie abrupt der SBX-Weltcupzweite der Vorsaison aus seinen Siegträumen gerissen wurde. Wie für Hämmerle kam auch für den Tiroler Julian Lüftner (29.), der in der Auftaktrunde gemeinsam mit Schairer in einem Heat fuhr, bereits im Achtelfinale das Aus.

 

“Bei uns fährt immer das Risiko mit, dass dich ein Konkurrent aus dem Rennen nimmt. Leider ist mir das heute passiert. Mein erster Lauf ist mir sehr gut gelungen und auch im zweiten bin ich gut aus der Startsektion gekommen. Als Cameron Bolton gestürzt ist, hatte ich keine Chance, an ihm vorbeizufahren. Das war heute nicht unser Tag, aber wir haben ja noch den Teambewerb am Sonntag”, sagte Markus Schairer.

 

Enttäuscht war natürlich auch Alessandro Hämmerle nach seinem frühen Aus: “Ich habe mich mit dem Italiener Emanuel Perathoner um Platz eins duelliert. Ich wollte in der letzten Steilkurve noch einmal attackieren, dabei ist mir aber ein Fahrfehler unterlaufen, weil ich den Schwung zu spät zugemacht habe. Dadurch bin ich zu nahe an das Netz gekommen und deshalb gestürzt”, beschrieb Hämmerle die Szene, die zu seinem Ausfall führte.

 

Das große Finale der Herren musste wiederholt werden, da sich die Startklappe des Australiers Alex Pullin zu spät öffnete. Im zweiten Versuch, bei dem alles nach Plan funktionierte, holte sich der entfesselnd fahrende US-Boy Hagan Kearney vor dem Italiener Omar Visintin und Pullin den Sieg.

 

© Fotos: GEPA pictures/ Oliver Lerch

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