Ski alpin: Wie geht es unseren Reha-Athleten?

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Das vorletzte Weltcup-Wochenende hat mit einigen verletzten Athleten dafür gesorgt, dass die Diskussion um die Verletzungshäufigkeit im alpinen Skirennsport wieder massiv aufflammte (Toni Giger auf sport.ORF.at, ÖSV-Verletztenliste auf laola1.at). Auch AthletInnen des Olympiazentrum Vorarlberg sind in dieser Saison betroffen. Die Analyse zeigt aber bei allen völlig unterschiedliche Verletzungen, Rahmenbedingungen und Abläufe – ein Muster lässt sich nicht erkennen. Gemeinsam ist allen nur, dass alle den Sommer über so optimal und so uneingeschränkt trainieren konnten wie noch nie.

 

Wir haben uns bei den den ÖSV-AthletInnen, die derzeit ausschließlich und sehr intensiv mit Rehamaßnahmen und Aufbautraining beschäftigt sind, erkundigt, wo sie gerade auf ihrem Weg zurück stehen und wie es ihnen geht:

  • Elisabeth Kappaurer (Schien- und Wadenbeinbruch, Zertrümmerung Schienbeinkopf im August 2019): Nach dem Motto „ganz rund läuft‘s noch nicht“ arbeitet Lisl täglich daran, die Schmerzen in ihren Beinen (v.a. aber im rechten Bein) in den Griff zu bekommen. Therapie, ein paar Rumpf- & Oberkörpereinheiten, vor allem aber Radfahren (“ich habe mittlerweile schon 3000 km auf dem Ergobike erledigt 😉”) sind Inhalte, die fast täglich auf dem Trainingsplan stehen.
  • Ariane Rädler (Riss des vorderen Kreuzbandes und des Außenmeniskus im Dezember 2019): Sie hat die letzten zwei Monate intensiv mit Michael Sohm, Bea Kresser und Philipp Konnerth an der Beugung und Streckung des verletzten Beins gearbeitet. Mittlerweile kann sie schon leichtes Krafttraining und Ausdauereinheiten absolvieren. “Obwohl die ersten 4 Wochen mühsam waren, gehts jetzt umso besser. Ich merke schon das die Verletzung mehr Geduld und Zeit braucht, aber die habe ich jetzt ja ;-)”
  • Christian Hirschbühl (Sehnenverletzung im Leistenbereich, Bündelrisse im unteren Bauchmuskel im Jänner 2020): “Ich muß sagen, dass ich die Verletzung anfangs doch etwas unterschätzt habe und lange gedacht habe, ich bin früher wieder fit. Doch es ist langwierig und die Saison ist für mich gelaufen. Aber es wird wieder – ohne Stress schnellstmöglich wieder auf den Skiern zu stehen. Das mache ich erste wenn ich zu 100% fit bin.”
  • Daniel Meier (Innenbandriss im Jänner 2020): “Bei mir geht es eigentlich nur um eine kleine Verletzung – die es aber trotzdem nicht zulässt, dass ich Skifahre – denn OP ist OP. Ich habe bereits Erfahrungen mit Verletzungen, woraus ich einiges gelernt habe. Außerdem habe ich das perfekte Netzwerk im Olympiazentrum – Massagen, Osteopathie, Training und Therapie, TCM Behandlungen usw. –  darum läuft die Reha wie am Schnürchen.

 

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